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22.03.2016Transport + Logistik | Inland

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premiumVerdi fordert mehr Lohn für Logistiker im Südwesten

Die Gewerkschaft verhandelt mit dem Arbeitgeberverband Spedition und Logistik Baden-Württemberg über einen neuen Flächentarifvertrag für die Beschäftigten der Branche.
Verdi Fahne

Verdi droht mit Warnstreiks, sollte der Arbeitgeberverband Speditionen und Logistik Baden-Württemberg nicht auf die Forderungen eingehen.

Foto: Picture Alliance/dpa/Christian Charisius

Stuttgart. Am Dienstag haben die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Arbeitgeberverband Spedition und Logistik (AVSL) Baden-Württemberg in Stuttgart die Verhandlungen über einen neuen Flächentarifvertrag aufgenommen. Verdi fordert, für den drittgrößten Logistikstandort in Deutschland mit mehr als 120.000 Beschäftigten fünf Prozent höhere Entgelte und 50 Euro pro Monat mehr an Ausbildungsvergütung. Außerdem will sie eine Vorteilsregelung für Mitglieder der Gewerkschaft verhandeln. Die Laufzeit des neuen Flächentarifvertrages soll maximal zwölf Monate betragen.

Verdi rechnet mit einer konfliktbeladenen Tarifverhandlung, da der AVSL den Manteltarifvertrag gekündigt habe, ohne bisher seine Position zu konkretisieren. „Wir sind für diese Tarifrunde gut aufgestellt und jederzeit in der Lage, unsere Forderungen wenn nötig mit betrieblichen Aktionen zu begleiten“, betonte Landesfachbereichsleiter und Verhandlungsführer Arnold Püschel. Der Branche gehe es gut und die Beschäftigten würden erwarten, dass sie an der positiven Entwicklung beteiligt werden. (ag)

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