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28.01.2016Transport + Logistik | Inland

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premiumVDA-Chef: Nach VW-Affäre nicht auf Defensive spielen

Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie hat sich beim Neujahrsempfang offen gegenüber strengeren Prüfungen der Abgaswerte bei Fahrzeugen gezeigt.
Matthias Wissmann VDA

VDA-Präsident Matthias Wissmann bilanzierte ein ertragreiches Jahr, mahnte aber auch zur Vorsicht in 2016

Foto: VerkehrsRundschau/Birgit Bauer

Berlin. Trotz aller Erfolge – erstmals seit sechs Jahren wurde die Marke von 3,2 Millionen Pkw-Neuzulassungen überschritten – dürfe man sich in Deutschland nicht zurücklehnen. Das betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) am Mittwoch bei VDA-Neujahrsempfang in Berlin vor 500 Gästen. „Wir müssen Deutschland fit für die Zukunft machen“, sagte er und nannte die aus seiner Sicht entscheidenden Punkte: sichere Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und der Digitalisierung und der Erhalt der Flexibilität am Arbeitsmarkt.

Das vergangene Jahr ordnete er für die Automobilindustrie vergleichbar mit dem Aprilwetter ein: Vom Sonnenschein – die gewachsene Zahl der Stammbelegschaft – bis zum Sturmthema – die Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen – sei alles dabei gewesen. Die Debatte um eine schärfere Aufsicht über die nationalen Zulassungsbehörden und realistischere Tests auf EU-Ebene begleite man „mit Unterstützung und Engagement“.

Wissmann mahnte zum Zusammenhalt aller Beteiligten. Man werde die Politik auf dem Weg, ein besseres Prüfregime zu schaffen, konstruktiv unterstützen. Die Partnerschaft von Wirtschaft und Politik war auch ein Anliegen, das der Gastredner des Abends, Verkehrsminister Alexander Dobrindt, anführte. Sie sei die Grundlage für die Wohlstandssicherung. „Partnerschaft ist keine Kumpelei“, machte er deutlich. (bb)

Mehr zum Thema: Verband – VDA (Wiki), Wissmann, Matthias (Wiki)

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