02.08.2010 | Transport + Logistik

US-Behörden stellen Zivilverfahren gegen Panalpina ein

Basel. Gegen die Zahlung von 375.000 US-Dollar (rund 286.000 Euro) ist im Rahmen eines Vergleichs die Zivilklage gegen Panaplina Houston eingestellt worden. Das teilte der Logistikdienstleister heute in einer Erklärung mit. Einem ehemaligen Panalpina-Mitarbeiter wurde vorgeworfen, im Zusammenhang mit Logistikdienstleistungen gesetzeswidrige Bewirtungskosten zu Gunsten von Angestellten des Unternehmens Kellogg, Brown and Root (KBR) übernommen zu haben.

Diese Spesen seien im Rahmen des von der US-Regierung betriebenen Logistics Civil Augmentation Program unter Verletzung des U.S. False Claims Act angefallen. Es handelte sich mehrheitlich um die Übernahme der Kosten für alkoholfreie Getränke, Mahlzeiten und Golf-"green fees". Nach Unternehmensangaben seien die Aktivitäten des ehemaligen Mitarbeiters ohne Wissen, Zustimmung und Beteiligung der heutigen Führungskräfte vorgenommen worden.

Durch den Vergleich erkennen weder Panalpina noch die amerikanischen Behörden die Vorwürfe an noch bestreiten sie diese. Beide Parteien einigten sich darauf, die Untersuchung einzustellen und die von "qui tam"-Zivilklägern eingereichte Klage abzuweisen. (ab)

 
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(Foto: Panalpina)

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