Wiesbaden/Idstein. Noch immer ist unklar, warum ein Fahrstreifen der vielbefahrenen Autobahn 3 (Köln-Würzburg) um zweieinhalb Meter abgerutscht ist. Experten setzten am Mittwoch die Stabilisierung der Böschung in der Nähe von Wiesbaden fort. Dafür würden Lanzen mit Zement und Beton wie Injektionen in das Erdreich eingebracht, um einen unterirdischen Betonklotz zu schaffen, erläuterte Stefan Hodes vom Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen in Wiesbaden. Zugleich sollte mit ersten Untersuchungen der Abrutschursache begonnen werden. Der rechte von vier Fahrstreifen war am Sonntag in Richtung Süden auf etwa 80 Metern Länge rund zweieinhalb Meter tief abgesackt. Zudem kippten Elemente der Lärmschutzwand zur ICE-Trasse Köln-Frankfurt auf 30 Metern um. Zwei der vier Fahrstreifen wurden auf etwa 100 Metern Länge gesperrt. Am Samstag soll ein dritter Fahrstreifen in Richtung Süden vorrübergehend auf der Gegenfahrbahn eingerichtet werden. (dpa)
Ursache für Abrutschen der A3 weiter unklar
Experten stabilisieren die Böschung / erste Untersuchungen der Abrutschursache beginnen