UPS stellt elektrisch betriebenes Zustellfahrzeug vor

20.11.2008 16:09 Uhr
ups_290
Freuten sich über das abgasfreie Auslieferungsfahrzeug von UPS für Hamburg: Rudolf Schulz, UPS Director Automotive EMEA, Peer Witten, Vorsitzender der Logistikinitiative Hamburg, Hamburgs Wirtschaftssenator Axel Gedaschko und BIEK-Präsident Gunnar Uldall (von links) (Bild: Barck)

Das emissionsfreie Elektrofahrzeug soll sich jetzt in einem mehrwöchigen Testbetrieb auf Hamburgs Straßen bewähren

Hamburg. Der Paketdienstleister UPS verstärkt seine Auslieferungsflotte von Fahrzeugen mit umweltfreundlichen Antriebstechnologien. Am 20. November hat Rudolf Schulz, UPS Director Automotive EMEA, in Hamburg in Anwesenheit von Hamburgs Wirtschaftssenator Axel Gedaschko, Peer Witten, Vorsitzender der Logistikinitiative Hamburg, und BIEK-Präsident Gunnar Uldall das erste elektrisch betriebene Zustellfahrzeug von UPS vorgestellt. Das emissionsfreie Elektrofahrzeug soll sich jetzt in einem mehrwöchigen Testbetrieb auf Hamburgs Straßen bewähren. Bei positivem Verlauf ist der Einsatz von weiteren fünf Fahrzeugen dieser Art in Deutschland geplant. Die Einsatzorte neben Hamburg konnte der Dienstleister noch nicht nennen. Mit dem neuen Fahrzeugtyp setzt das Unternehmen auf eine Neukonzeption des britischen Herstellers Modec. Andere europäische Hersteller hätten sich für die Produktion nicht zur Verfügung gestellt, so Schulz. Der emissionsfreie Fahrzeugtyp entspricht mit seinen Maßen 2,65m x 2,03m x 7,15m (H x B x L) weitgehend dem klassischen UPS Zustellfahrzeug P60. Als Antrieb dient ein 102-PS-Motor. Die Reichweite liegt bei rund 100 Kilometer. Durch ein regeneratives Bremssystem kann – ähnlich wie bei modernen Flurförderzeugen – Energie, die beim Bremsen entsteht, genutzt werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist wie bei allen UPS Zustellfahrzeugen auf 80 km/h begrenzt. Die Kosten für die umweltfreundlichen Zustellfahrzeuge sollen exklusive des Batteriepacks in Höhe eines vergleichbaren Lieferfahrzeuges liegen. Der in Hamburg vorgestellte Fahrzeugtyp wurde bereits im Frühjahr erfolgreich in einem zehnwöchigen Testversuch in London erprobt. Weltweit fahren bislang rund 2100 Fahrzeuge mit unterschiedlichen alternativen Antrieben für UPS. Damit betreibt der Dienstleister nach eigenen Angaben die größte Flotte dieser Art im privaten Transportwesen. (rb)

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


Lagerist (m/w/d)

Sehnde bei Hannover

KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.