06.11.2008 | Transport + Logistik

Umschlag in Niedersachsens Seehäfen nach drittem Quartal auf Vorjahresniveau

Hannover. Der Umschlag in den niedersächsischen Seehäfen bewegt sich nach Ablauf des dritten Quartals weiterhin in etwa auf dem Niveau von 2007. Mit 46,450 Millionen Tonnen wurde das Vorjahresergebnis von 47,186 Tonnen knapp unterboten. Deutliche Zuwächse konnten die Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden und Stade verzeichnen. Leichte Umschlagsrückgänge mussten die Standorte Nordenham und Wilhelmshaven hinnehmen.

Angeführt wird die Statistik nach dem dritten Quartal vom Seehafen Brake: 16 % Wachstum konnte hier generiert werden, insgesamt kommt der Weser-Hafen auf 4,347 Millionen Tonnen. Im Agri-Bereich wurden 1,593 Millionen Tonnen Futtermittel – das ist ein Plus von 28 Prozent – und 777.259 Tonnen Getreide seit Jahresbeginn umgeschlagen. Auch die Verladungen von Eisen & Stahl konnten mit 348.086 Millionen Tonnen um 92 Prozent gesteigert werden.

In Cuxhaven belief sich das Umschlagsvolumen auf 1,541 Millionen Tonnen, was einen Zuwachs von vier Prozent bedeutet. Bedingt wurde dieses durch vermehrten Umschlag von Kraftfahrzeugen (184.300 Stück) sowie durch Zuwächse im Massengutbereich (360.200 Tonnen).

Emden wächst erneut zweistellig um zehn Prozent, 3,404 Millionen Tonnen wurden hier seit Jahresbeginn umgeschlagen. Massengüter wie Steine & Erden (716.195 Tonnen) sowie Flüssiggüter (131.388 Tonnen) trugen mit einem Plus von 48 bzw. 80 Prozent zu diesem positiven Ergebnis bei.

Maßgeblich entwickelte sich auch der Stückgutbereich und hier u.a. die Verladungen für die Windenergieindustrie: 204.213 Tonnen bedeuten ein Plus von 57 Prozent in diesem Segment. Ebenfalls weiterhin auf hohem Niveau bewegen sich der Umschlag von Kraftfahrzeugen (786.586 Stück) und Forstprodukten (554.194 Tonnen).

In Stade kam man mit 4,494 Millionen Tonnen auf ein Umschlagsplus von fünf Prozent. Insbesondere der Umschlag von Bauxit und Natronlauge trug zu diesem Ergebnis bei.

„Die Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden und Stade haben ein tolles Ergebnis eingefahren“, bestätigt Andreas Bullwinkel, Geschäftsführer der Seaports of Niedersachsen. Nun hoffe er auf eine Erholung des Umschlags in den übrigen Standorten. Langfristig gehe er aber von einer stabilen Entwicklung nach oben aus, so Bullwinkel. (ag)

 
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(Foto: Seaports Niedersachsen)

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