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29.03.2016Transport + Logistik │ Ausland

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premiumUkrainischer "Seidenstraßen-Express" steckt in Kasachstan fest

Die Ukraine wollte mit dem Zug von der Ukraine nach China das Transitverbot über Russland umgehen. Weil es aber keine Ladung gibt, steht der Zug nun in Kasachstan.
Ukraine Handeslzug

Mit großem Medienaufgebot war der Zug in der Ukraine abgefahren

Foto: Infrasturkturministerium Ukraine

Kiew. Ein mit großem Medienaufwand von der Ukraine nach China losgeschickter Zug ist in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Kasachstan stecken geblieben. Es gebe derzeit leider keine Güter für den Zug, zitierte das ukrainische Internetportal epravda.com.ua am Dienstag das Logistikunternehmen Zammler. Ursprünglich sollte der Mitte Januar - unter Umgehung von Russland - gestartete Güterzug bereits am 17. März wieder zurückgekehrt sein.

Probleme tauchten bereits auf dem Hinweg auf. Die zehn Waggons brauchten trotz Aufhebung der Zollkontrollen fast vier Tage länger als geplant. Zu Demonstrationszwecken waren 20 Container über Georgien, Aserbaidschan und Kasachstan nach China geschickt worden.

Mit dem Kaspischem und dem Schwarzen Meer mussten auch Seestrecken überwunden werden. Auf diese Weise will die Ex-Sowjetrepublik Ukraine ein Anfang des Jahres in Kraft getretenes Transitverbot über Russland umgehen und so traditionelle Märkte in Zentralasien erreichen. In Kiew kursiert der Begriff „Neue Seidenstraße“ für die Route - in Anspielung an den historischen Handelsweg von Asien zum Mittelmeer.

Das russisch-ukrainische Verhältnis hat sich nach dem Machtwechsel in Kiew vor zwei Jahren massiv verschlechtert. Zuletzt sperrten die benachbarten Ex-Sowjetrepubliken gegenseitig ihre Märkte für Waren. (dpa)

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