18.09.2008 | Transport + Logistik

Thema der Woche: Papierflut, ade!

Velten. Bis vor zwei Jahren war die Kommissionierung von Ersatzteilen für Schindler-Aufzüge eine papierreiche Angelegenheit. Die Kommissionierlisten mit den Aufträgen wurden beim Logistikdienstleister Rhenus zusammen mit den Produktaufklebern, die pro Auftragsposition der Ware beigefügt werden, von einem zentralen Drucker im Back-Office vorgedruckt. Der Kommissionierer musste anschließend die Etiketten den Listen zuordnen, um dann mit dem Kommissionierwagen und den zahlreichen Belegen die Arbeit zu beginnen.

Als das Logistikzentrum Berlin-Nord in Velten (Brandenburg) 2006 ein neues Warehouse-Management-System (WMS) implementierte, sollte mit dieser Umstellung auch eine neue, beleglose Lösung für den Aufzughersteller Schindler eingeführt werden. Vier Monate veranschlagte Rhenus für das komplette IT-Projekt. Entwickler, Techniker, IT-Mitarbeiter und Logistiker bildeten ein Team.

Rhenus wollte neben der beleglosen Kommissionierung auch eine mobile Druckerlösung, die sich ohne viel Aufwand integrieren lassen sollte – und fand Rat bei ICS International. Der Anbieter von IT-Systemlösungen hatte Rhenus schon bei anderen Projekten unterstützt. ICS-Berater Richard von Chamier empfahl die mobilen Etikettendrucker „QL-420“ von Zebra. Die Drucker seien äußerst robust, handlich und zuverlässig, begründete der Identtechnik-Fachmann die Wahl.

Die Größe der Geräte war ein weiterer, entscheidender Faktor: Mit Maßen von 152 mal 76 mal 190 Millimetern und einem Gewicht von rund 900 Gramm konnten die Drucker mit einer extra für Rhenus entwickelten Halterung gut an den Griffen der Kommissionierwagen angebracht werden. Dank dieser Spezialkonstruktion verlieren die Mitarbeiter beim Akkuwechsel kaum Zeit.

Wie die beleglose Kommissionierung bei Rhenus im Detail funktioniert und welche Verbesserungen die IT-Umstellung brachte, schreibt das Fach- und Wirtschaftsmagazin LOGISTIK inside in seiner aktuellen September-Ausgabe (09/08). (pi)

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(Foto: Rhenus)

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