05.09.2008 | Transport + Logistik

Thema der Woche: Die logistikoptimierte Fabrik

München/Stuttgart/Frankfurt. Harald Balzer, Vorstandschef der Concept AG, weiß genau, was eine logistikoptimierte Fabrik auszeichnet: „Sie hat einen klaren Materialfluss, vor allem auch hinsichtlich der Differenzierung zwischen der Fertigung von Renner- und Exotenprodukten. Sie verfügt über ein konsequentes, pullorientiertes Steuerungssystem und eine sehr flexible Fertigung mit flexiblen Rüstwechseln“, erklärt der Unternehmensberater.

Balzers Firma, die Stuttgarter Concept AG, hat im Rahmen des „Lieferstrom-Benchmarks 2007/2008“ 16 Unternehmen aus der produzierenden Wirtschaft verglichen. Das Resultat: Wer sich die logistikoptimierte Fabrik ansehen möchte, fährt nach Hessen – genauer gesagt nach Frankfurt am Main, wo der Automobilzulieferer Continental elektronische Bremssysteme fertigt.

„Auf der einen Seite haben wir es geschafft, in den letzten Jahren einen durchgängigen Material- und Informationsfluss im gesamten Supply-Chain-Prozess zu gestalten“, sagt Michael Dornoff, der als Director Operations sowohl für die Logistik als auch für die Produktion des Continental-Werks Frankfurt verantwortlich ist. „Auf der anderen Seite haben wir uns aber nicht durch jeden neuen Trend beeinflussen lassen“, erklärt Dornoff den Erfolg, „sondern vielmehr darauf geachtet, die für uns nützlichen Elemente aus diesen Trends in unser vorhandenes System zu integrieren und es so zu optimieren.“


Welche Maßnahmen der Automobilzulieferer Continental unternommen hat auf dem Weg zur logistikoptimierten Fabrik, erklärt das Fach- und Wirtschaftsmagazin LOGISTIK inside in seiner aktuellen September-Ausgabe (09/08). (pi)

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