Trotz leichterer Motoren hat der neue VW Caddy keinen Nutzlastvorteil im Vergleich zum Vorgängermodell
Test & Technik: VW Caddy
von Jan Burgdorf
Sanfte Evolution statt Revolution. Was VW im letzten Jahr schon beim T5 praktizierte, setzen die Niedersachsen auch bei der Überarbeitung dessen kleineren Bruders Caddy fort. Wie bei den Transporter-Modellen fielen die äußeren Retuschen dabei eher sanft aus. Abgesehen von der überarbeiteten Frontpartie, die jetzt der aktuellen Volkswagen-Design-DNA folgt, wie es bei VW
schwungvoll heißt, ist der überarbeitete Stadtlieferwagen nur an neu gestalteten
Heckrückleuchten zu erkennen. Bei Abmessungenund im Laderaum blieb dagegen alles beim Alten. Für etwas mehr Ladevolumen (jetzt 4,7 Kubik beim Maxi) sorgt lediglich der optional erhältliche versenkbare Beifahrersitz nach Fiat-Vorbild, samt variabler Trennwand.
Trotzdem setzt VW große Hoffnungen in die Neuauflage, von dessen 2003 erschienenen Vorgänger bis heute 850.000 Einheiten im polnischen Poznan vom Band liefen. "Wir wollen im nächsten Jahr unseren derzeitigen Marktanteil von knapp 20 Prozent steigern und die europaweite Marktführerschaft erlangen", erklärt Vertriebsvorstand Harald Schomburg. Um dieses Ziel zu erreichen, bediente man sich aus den Regalen der PKW-Abteilung und erneuerte die gesamte Motorenpalette, welche nun durch die Bank Euro 5 erfüllt. Downsizing stand dabei im Vordergrund. So müssen die beiden schwächeren Selbstzünder mit 75 oder 102 PS künftig mit nur 1,6 Liter Hubraum auskommen, was für einen Verbrauchsvorteil von bis zu 21 Prozent gegenüber dem Vorgänger sorgen soll.
Den vollständigen Testbericht mit vielen weiteren Details lesen Sie in der VerkehrsRundschau 35/2010. Hier erhalten Sie Informationen zu Bestell- und Abomöglichkeiten.
