Bullig, aber nicht billig: Ab Ende September liefert VW den Amarok.
Test & Technik: VW Amarok
Von Gregor Soller
Nicht weniger als der weltweite Maßstab seiner Klasse soll der Amarok nach Willen der VW-Mannen werden. Der Neue soll die Kraft des Nissan Navara, den Schick des Mitsubishi L 200, die Sparsamkeit des Isuzu D-Max, den kräftigen Auftritt des Ford Ranger und die Robustheit des Toyota Hilux in einem Auto vereinen.
Womit wir beim Stichwort wären: Toyotas Position im Automobilbau ist auch das neue erklärte Ziel von Ferdinand Piech, der „seinen“ Konzern zur weltweiten Nummer eins im Automobilbau machen möchte. Dabei hilft einem in nicht wenigen Märkten eben ein Pickup des sogenannten B-Segments, das irgendwo über fünf Metern Länge liegt und eine gute Tonne Nutzlast bieten sollte.
Marktführer ab Verkaufsstart
Mittlerweile fand der Amarok vom südamerikanischen Feuer- ins österreichische Burgenland. Auf dem deutschen Markt werden rund 700 VW-Händler dafür sorgen, dass der Amarok sich noch dieses Jahr die Verkaufskrone vom Mitsubishi L 200 holen wird, obwohl er erst mal nur als 120 kW starke Allrad-Doka ab 25.920 Euro netto starten wird. So liegt er dann doch wieder am oberen Ende des Segments, wofür er auch mit der besten Sicherheitsausstattung aufwarten kann.
Damit bedient VW zuerst die vielen Misch- und Privatnutzer, die rund 65 bis 70 Prozent des deutschen Pickup-Marktes ausmachen. Den schätzte man im Krisenjahr auf 10.000 bis 12.000 Einheiten, wobei neben den etablierten Modellen seit Neuestem auch Tata Xenon ab günstigen 13.000 Euro netto und US-Brocken ab rund 33.000 Euro netto ins Land kommen, womit die Bandbreite der Spielwiese Pickups auch gleich umrissen wäre.
Den vollständigen Testbericht mit vielen weiteren Details lesen Sie in der VerkehrsRundschau 27/2010. Hier erhalten Sie Informationen zu Bestell- und Abomöglichkeiten


