Isuzu D Max

Der zweite Isuzu D-Max tritt als schicke „Custom“-Doka an

Test & Technik: Isuzu D-Max 2.5 TD

von Gregor Soller

Der Dreh am Zündschlüssel sorgt für großes Kino: Die D-Max-Instrumente werden blau illuminiert und alle Zeiger gehen auf Anschlag. Dann kehren die roten Nadeln auf Nullstellung zurück und die Instrumentenbeleuchtung erhellt die Szene. Leider auch ohne dass man das Licht einschaltet, weshalb man in der nächtlichen Stadt öfters im „Blindflug“ (also ohne das Licht anzuschalten) startet.

Im Gegensatz zur Show innen mutet der Heckschriftzug „2,5 TD Turbo Intercooler“ archaisch an. Er erinnert an nagelnde, eher träge Wirbelkammer-Japan-Diesel der Achtziger, als 90 PS noch viel waren. Wegen eines kleinen Turbolochs fühlt sich der 2,5-Liter anfangs auch so an: Wo der große Motor auch den voll ausgeladenen Kipper zügig voranbrachte, startet das wenig belastete Doppelkabiner-Raumschiff D-Max verhalten. Vor allem an Steigungen und bei niedrigen Drehzahlen merkt man die fehlenden Muskeln gegenüber der hubraumstärkeren Variante.

Der 2,5-Liter konnte trotz geringerer Ballastierung mit 400 Kilo gegenüber dem Drei-Liter keinen Verbrauchsvorteil verbuchen: Die etwas kürzere Übersetzung, Winterreifen und kalte Temperaturen sorgten für einen Schnitt von 10,4 Litern auf der Testrunde. Mit verantwortlich dafür auch das höhere Autobahntempo: Während man den Kipper kaum schneller als 110 km/h bewegte, zeigte der Tacho diesmal 130 bis 140 km/h an, wo der in Thailand gebaute D-Max trotz aerodynamisch günstiger D-Box schon hart im Wind steht.

Zum dezenten Verbrauch kommt ein dezenter Preis: Die Basis-Doppelkabine startet schon bei 20.747 Euro. Mit 29.835 Euro war der voll ausgestattete Testwagen ausgewiesen, womit auch er noch zu den günstigen Angeboten im Pickup-Lager gehört – auch als schicker „Boxmax“.

Den vollständigen Testbericht mit vielen weiteren Details lesen Sie in der VerkehrsRundschau 03/2010, vom 22.01.2010. Weitere Informationen zur Ausgabe und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

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