Fiat Doblo Cargo 1,3 Multijet

Test & Technik: Fiat Doblo Cargo 1,3 Multijet

von Jan Burgdorf

Der neue Fiat Doblo in Verbindung mit dem kleinsten Mutijet-Direkteinspritzer scheint gut in diese Zeit zu passen. 1,3 Liter Hubraum reichen für 90 PS und immerhin 200 Nm Drehmoment. Günstige 13.900 Euro rufen die Italiener für diese Motorisierung in Kombination mit kurzem Radstand und Flachdach auf.

Empfehlenswert ist allerdings ein „Upgrade“ auf die um 600 Euro teurere „SX-Ausstattung“, bei der neben zahlreichen elektrischen Helfern auch die rechte Schiebetür zum Laderaum enthalten ist. Für sein Geld erhält man einen 3,4 Kubikmeter großen Laderaum und im Falle unseres gut ausgestatteten Testwagens eher maue 500 Kilo Nutzlast (Fiat-Angabe: 675 kg!).

Werden die komplett ausgereizt, stößt der kleine Common-Railer dann naturgemäß an seine Grenzen. Für leichtere Einsätze oder Überlandetappen reicht die zur Verfügung gestellte Kraft aber allemal aus. Lediglich an Steigungen und auf Autobahnstrecken hat er einige Mühe, die knapp zwei Tonnen schwere Fuhre auf Tempo zu halten. Wer es eilig hat, sollte hier frühzeitig schalten.

Ökonomische Fahrer können die angesichts des geringen Hubraums erstaunliche Elastizität des Vierzylinders ausnutzen, dank der er sich notfalls aus 1300 Umdrehungen rettet. Dann mahnt die serienmäßige Schaltempfehlungsanzeige zwar bereits nachdrücklich zum Einlegen einer niedrigeren Fahrstufe über das zuweilen knorpelig anmutende Fünfganggetriebe. Dennoch steckt das Aggregat diese schaltfaule Fahrweise locker weg.

Den vollständigen Testbericht mit vielen weiteren Details lesen Sie in der VerkehrsRundschau 25/2010. Hier erhalten Sie Informationen zu Bestell- und Abomöglichkeiten

Anzeige
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

Bisher noch keine Kommentare! Geben Sie doch den Ersten ab.

0 Leserbriefe