Die aufpreispflichtige, größere Zwölfzoll-Bereifung verbessert den Fahrkomfort erheblich
Test & Technik: Citroen Jumper mit FGS-NRT 12
von Gregor Soller
Pünktlich zur Messe Ifba in Kassel hat FGS den neuen NRT-12-Absenker für einen Test fertiggestelt. Seit dem letzten Test hat sich viel getan: Hinten kann man gegen Aufpreis Zwölf-statt Zehnzöller ordern, was den Fahrkomfort nachhaltig verbessert. Beladen mit rund 1600 Kilo federt der FGS-Transporter sogar so viel besser, dass in dem Zusammenhang einmal mehr die harte Abstimmung des Jumper-Fahrwerks negativ auffällt, der an der Vorderachse mehr poltert als an den kleinen Hinterläufen.
Höhe und Gewicht drückt FGS mittels neuem Bügel, der insgesamt 48 Kilo leichter wurde, und lichtstarken LEDs, die bei weniger Stromverbrauch leuchtstärker sind. Das gilt auch für den einzelnen Arbeitsscheinwerfer am Heck. Die Winde hob man jetzt auf einen Bock, wodurch das Auto an der Abschleppöse nur noch nach vorn und nicht mehr auch nach unten gezerrt wird.
Die Rückleuchten in der Auffahrrampe, deren Kabel sauber geführt sind, klappen beim Absenken automatisch nach unten. Löcher im Seitenprofil dienen als Anschlagpunkte auch für große Gurte. Senken und Heben funktioniert gewohnt einfach per Knopfdruck in der Kabine, die Schalter für die Leuchten sitzen links unter dem Lenkrad und sind nach einiger Gewöhnung auch nachts schnell auffindbar.
Motorisch ist der 4,4-Tonner, der leer 2480 Kilo auf die Waage brachte, auch mit 1600 Kilo schweren Autos kaum gefordert: Die anspruchsvolle Testrunde nahm er großenteils im fünften und sechsten Gang, nur selten musste man in Stufe vier zurück. Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, noch dazu wenn der Triebstrang so LKW-artig ausgelegt ist wie das samtige italienische Drei-Liter-Kraftpaket.
Den vollständigen Artikel mit vielen weiteren Details lesen Sie in der VerkehrsRundschau 19/2010, die am 30. April 2010 erscheint. Weitere Informationen zur Ausgabe und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.


