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19.06.2017Transport + Logistik | Inland

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premiumSpatenstich für Paketzentrum auf Bochumer Opel-Gelände im Sommer

Wo einst der legendäre Kadett und zuletzt der Zafira von Opel vom Band liefen, rollen bald bis zu 50.000 Pakete pro Stunde durch Sortieranlagen.
Das Opelwerk in Bochum

Auf diesem Gelände in Bochum entsteht ein neues Paketzentrum

Foto: Picture Alliance/dpa/Bernd Thissen

Bochum/Bonn. Bochum im Fokus der Post: Vor dem Hintergrund des boomenden Onlinehandels und sprudelnden Paketgeschäfts treibt der gelbe Riese aus Bonn den Ausbau seines Paketnetzes massiv voran. In wenigen Wochen gibt das Unternehmen den Startschuss für die Bauarbeiten des langen geplanten neue Paketzentrums, wie eine Sprecherin der Deutschen Post DHL ankündigte. Auf dem ehemaligen Werksgelände des Autobauers Opel sollen künftig Pakete sortiert, in die Zustellfahrzeuge geladen und dann in andere Verteilzentren befördert werden.

Nach der Sanierung und Aufbereitung des Bodens auf einem Areal von 140.000 Quadratmetern werde der Spatenstich noch in diesem Sommer erfolgen, versicherte die Sprecherin. Die Anlage mit einer Sortierkapazität von 50.000 Sendungen pro Stunde soll 2019 den Betrieb aufnehmen und 600 Menschen einen festen Job bieten. Bereits vor drei Jahren hatten die Post und Opel eine Absichtserklärung zum Aufbau des neuen Logistikzentrums unterzeichnet. Dabei wollen die Bonner zu Beginn einen zweistelligen Millionenbetrag in die Anlage investieren.

Zugang zu einem der größten Ballungsräume in Europa

Erst im vergangenen Jahr hatte die Post in Obertshausen bei Frankfurt ein Anlage mit der gleichen Kapazität eröffnet. Beide Paketzentren gehören damit zu den größten in Europa. Bochum sei als zusätzlicher Standort im Netzwerk der Post ein idealer Zugang zu einem der größten Ballungsräume in Europa. Insgesamt betreibt die Post derzeit 34 Paketzentren in Deutschland. In den vergangenen Jahren investierte sie nach eigenen Angaben mehr als 750 Millionen Euro in ihre Paketinfrastruktur. „Auch in den kommenden Jahren werde wir unser Netz weiter ausbauen”, sagte die Sprecherin. (dpa)

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