Der Hochseehafen Szczecin-Swinoujscie konnte beim Umschlag noch leicht zulegen (Bild: GNU/TBacher)
Luft- & Seefracht
Polens Häfen spüren Wirtschaftskrise
Warschau. Die Ostseehäfen Polens haben sich im vergangenen Jahr unterschiedlich entwickelt: Die Ports in Gdansk (Danzig) und Gdynia (Gdingen) haben 10,3 Prozent beziehungsweise 9,15 Prozent weniger Waren und Güter verladen. Unterm Strich standen schließlich 17,8 Millionen Tonnen bzw. 15,5 Millionen Tonnen. Der Grund: Die Wirtschaftskrise hat auch die Polnischen Ostseehäfen erfasst.
Der einheimische Konkurrent aus Szczecin und Swinoujscie (Stettin und Swinemünde) legte hingegen um drei Prozent auf 19,2 Millionen Tonnen hinzu. Diese Hafengesellschaft profitierte dabei von einem Wettbewerbsvorteil. Sie ist im Gegensatz zu den anderen Mitbewerbern in der Lage, Importkohle zu verschiffen. Für den Zuwachs in Szczecin-Swinoujscie war entscheidend, dass sich dort der Umschlag von Kohle und Koks um 14 Prozent gesteigert hat. (bec)






