SCHWEIZ: SBB ZAHLEN WEGEN MANGELNDER QUALITÄT

Unpünktliche Züge und mangelhafte Weitergabe von Informationen in Störungsfällen kosten den Schweizerischen Bundesbahnen 1,75 Millionen Franken

Zürich/Schweiz. Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB zahlen dem Zürcher Verkehrsverbund ZVV wegen unerfüllter Ziele unter anderem in Sachen Pünktlichkeit 1,75 Millionen Franken. Statt der geforderten 107 Punkte für die Pünktlichkeit erreichten die SBB im Zürcher S-Bahnverkehr 2006 nur 104 Punkte. Dies gaben die beiden Bahnunternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt. Auch bezüglich der Weitergabe von Informationen im Störungsfall erfüllten die SBB mit 60 Punkten das vorgegebene Ziel von 74 Punkten nicht. SBB und ZVV hatten für 2006 erstmals ein „Bonus-Malus-System“ vereinbart, das zum Tragen kam. Der von den SBB auszurichtende Malus betrage laut der Mitteilung 0,45 Prozent des Gesamtumsatzes der S-Bahn Zürich von 389 Millionen Franken. Der mögliche maximale Malus oder Bonus liege bei rund vier Millionen Franken. (tz)

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