09.10.2009 | Transport + Logistik
Schienenlobby kritisiert Schwarz-Gelb
Berlin. Die Allianz pro Schiene zeigt kein Verständnis für die Pläne des schwarz-gelben Verkehrs-Arbeitskreises, das Nein der alten Bundesregierung zu überlangen und schweren LKW, sogenannte Eurocombis, aufzuweichen. „Alle Fakten zum Gigaliner liegen längst auf dem Tisch“, sagte der Vorsitzende der Allianz pro Schiene Klaus-Dieter Hommel. „Der Monstertruck schädigt die Umwelt, gefährdet die Straßensicherheit und macht teure Umbauten an Brücken und Kreuzungen nötig. Steuerzahler und Umwelt zahlen die Zeche, verdienen werden aber nur einige wenige.“
Hommel kündigte eine „gewaltige Protestwelle“ gegen eine solche „rückwärtsgewandte Klientelpolitik“ an. Verkehrspolitik solle in Zeiten knapper Kassen das Gemeinwohl im Auge haben. Laut einer Forsa-Umfrage sind drei Viertel der Deutschen gegen den Eurocombi. (beg)
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