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22.09.2016Transport + Logistik | Inland

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premiumSchenker baut Landverkehr in Niedersachsen um

Schenker Deutschland ordnet seinen Standort Braunschweig der Geschäftsstelle Hannover zu. Was der Umbau für Mitarbeiter und Kunden bedeutet.

Will Schenker Deutschland effizienter machen: Kurt Leidinger, Vorstandsvorsitzender von Schenker Deutschland

Foto: Schenker

Frankfurt am Main/Hannover. Im Rahmen der Optimierung des Landverkehr-Netzwerkes organisiert die Schenker Deutschland AG die Standorte Braunschweig und Salzgitter neu. Das teilt das Unternehmen gegenüber der VerkehrsRundschau mit. Die unternehmenseigene Immobilie in Salzgitter soll dafür veräußert oder einer anderen Nutzung zugeführt werden. Stattdessen soll Braunschweig künftig organisatorisch als eine Betriebsstelle der DB Schenker Geschäftsstelle Hannover geführt werden, heißt es.

Im Zuge des Umbaus sollen Aufgaben der Bereiche Direktverkehre (Teil- und Komplettladungen), Vertrieb und Service aus Salzgitter nach Braunschweig in dort vorhandene Räumlichkeiten wechseln, führt das Unternehmen aus. Außerdem werde Schenker die Stückgutsystemverkehre, die bislang von Salzgitter aus betreut wurden, voraussichtlich ab November 2016 zum Großteil direkt in Hannover abwickeln. Dabei sei gewährleistet, betont das Unternehmen, dass die vereinbarten nationalen und internationalen Laufzeiten unverändert gehalten werden.

Wie viele Mitarbeiter DB Schenker im Zuge dieser Entscheidung abbauen wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest. Schenker befindet sich eigenen Worten zufolge dazu derzeit in Verhandlungen mit der zuständigen Arbeitnehmervertretung. Einer Vielzahl der betroffenen Mitarbeiter in Salzgitter können aber Arbeitsplätze in benachbarten Standorten angeboten werden, betont das Unternehmen. Außerdem sei es vorgesehen, die Betreuung aller Kunden am Standort Braunschweig zu erhalten.

„Für unsere Kunden in der Region ändert sich äußerlich nichts“, betont Vorstandsvorsitzender Kurt Leidinger. „Alle unsere Services bleiben vollumfänglich und in räumlicher Nähe zum Kunden erhalten.“ Im operativen Hintergrund gewinne Schenker Deutschland durch die Netzwerkoptimierung allerdings „signifikant an Effizienz, Flexibilität“ und reduziere nochmals Risiken bei Umschlag und Transport.

„Die neue Konzeption für Braunschweig zeigt sehr gut, was wir mit dem Programm der Netzwerkoptimierung leisten“, unterstreicht Marcel Vogler, Schenker-Deutschland-Vorstand Landverkehre. Vogler: „Wir bleiben mit unseren Betriebsstellen vertrieblich und im Service ganz nah an unseren Kunden.“ Gleichzeitig verspricht sich Schenker eine Reduzierung der Umschläge und eine noch effizientere Bündelung der Ladungen – koordiniert durch die Geschäftsstelle Hannover.

Die Schenker Deutschland AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist nach eigenen Angaben mit 15.600 Mitarbeitern an über 100 Standorten Tätig. Das Unternehmen erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von etwa 3,9 Milliarden Euro und ist damit nach eigenen Angaben führender Anbieter für integrierte Logistik im deutschen Markt. (eh)

Mehr zum Thema: Lkw-Landverkehr & Stückgut, DB Schenker

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