Scania mit 40 Prozent Zulassungsminus

11.12.2009 17:19 Uhr
Scania, Lkw-Hersteller, Schweden, IAA Nutzfahrzeuge
© Foto: ddp/Jochen Luebke

Wirtschaftskrise trifft Scania Deutschland: Der schwedische Nutzfahrzeughersteller musste im laufenden Jahr in Deutschland deutliche Einbußen hinnehmen

Koblenz. Der Nutzfahrzeughersteller Scania musste im laufenden Jahr in Deutschland deutliche Einbußen hinnehmen. „Das Jahr 2009 war ein Ausnahme-Jahr, geprägt von Kaufzurückhaltung bei unseren Kunden, Kostenreduktion in unserer Organisation und Kurzarbeit bei unseren Mitarbeitern“, fasste Thomas Bertilsson, Geschäftsführer von Scania Deutschland Österreich, das Jahr 2009 zusammen. Mit der Einführung der neuen R-Serie wolle sich Scania für die Zeit nach der Krise aufstellen. „Auch wenn wir unseren Marktanteil in Deutschland von 7 Prozent im Vorjahr auf 7,2 Prozent in diesem Jahr leicht erhöhen konnten, haben wir 40 Prozent Rückgang bei unseren Neuzulassungen zu verzeichnen. Für 2010 können wir keine Prognose abgeben, aber wir hoffen auf eine leichte Erholung des Marktes und steigende Kundennachfrage“, so Bertilsson. Die Neuzulassungen für Scania Deutschland lagen per 31.Oktober 2009 bei 2544 Fahrzeugen. Das sind 1697 Neuzulassungen weniger im Vergleich zum 31. Oktober des Vorjahres. Der Marktanteil von Scania Deutschland lag damit zum 31. Oktober 2009 mit 7,2 Prozent auf einem leicht höheren Niveau als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (7,0 Prozent). Der Bestand an Scania-LKW in Deutschland beläuft sich per 1. Januar 2009 auf 26.218 Einheiten im Vergleich zu 26.917 Einheiten per 1. Januar 2008. Das macht 699 Einheiten weniger oder 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. (sb)

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