11.01.2007 | Transport + Logistik

Railion verhandelt mit SNCF

München. Railion arbeitet mit Hochdruck an der Verbesserung der Leistungen im Schienengüterverkehr nach Frankreich. „Wir benötigen dringend eine zweite Produktionsplattform, um am grenzüberschreitenden Wachstum teilnehmen zu können“, sagte Railion-Chef Klaus Kremper in einem Interview mit der VerkehrsRundschau. Kremper wollte nicht ausschließen, dass Railion auf bestimmten Strecken in Frankreich in Eigenregie Güterverkehr betreibt. Das sei eine Variante, wobei jedoch ein gemeinsames Vorgehen mit der französischen Bahn SNCF bevorzugt werde.

Kremper ist davon überzeugt, dass trotz einiger bereits jetzt zu verzeichnender Engpässe die Gütermengen auf der Schiene auch künftig steigen werden: „Das Eisenbahnsystem hat noch Reserven.“ Railion sieht der Bahnchef für den zunehmenden Wettbewerb in europäischen Schienengüterverkehrsmarkt gerüstet. Dazu würden auch die internen Umstrukturierungen beitragen wie die Zusammenfassung von Produktion und Vertrieb unter einem Dach sowie die Maßnahmen im Einzelwagenverkehr. So gab Kremper bekannt, dass Railion zum 1. Februar einen Bereich „Europäisches Einzelwagensystem“ ins Leben rufen wird. Damit soll das Einzelwagensystem verstärkt auf Europa ausgedehnt werden. (cd)

Das vollständige Interview mit Klaus Kremper können Sie in der VerkehrsRundschau 1/2 2007 nachlesen, die am Freitag, 12. Januar 2007, erscheint. Das Interview ist Teil einer 16-seitigen Sonderbeilage Bahn-Spezial. Darin geht es ferner um die Folgen der Liberalisierung im Schienengüterverkehr zum 1. Januar 2007, die Betuwe-Linie und Transporte per Bahn nach China. Sie können das Heft bestellen unter http://www.verkehrsrundschau.de/sixcms/detail.php?id=437682.

 
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