Preisverfall im Straßengüterverkehr

26.03.2009 14:57 Uhr
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Der VerkehrsRundschau-Index verliert im ersten Quartal 2009 2,54 Prozent – Ende der Talfahrt nicht absehbar

München. Die Frachtraten im Straßengüterverkehr sind im ersten Quartal 2009 um 2,54 Prozent gesunken – trotz der LKW-Mauterhöhung zum 1. Januar 2009. Das geht aus den neuesten Zahlen zum VerkehrsRundschau-Index hervor, dem aktuellsten Preisindex für den Straßengüterverkehr in Deutschland. Der Index steht jetzt bei 114,79 Punkten nach 117,78 Punkten im vierten Quartal 2008. Seit Einführung des Index im Jahr 2005 hat es noch nie einen solchen Einbruch gegeben. Der bisher stärkste Rückgang war im vierten Quartal 2005 zu beobachten, als der Index um 1,17 Prozent nachgab. Hätte es zu Jahresbeginn nicht die Mauterhöhung gegeben, wären die Preisen womöglich noch stärker gesunken – auch wenn es letztlich nur 17 Prozent der Transportdienstleistern gelungen ist, die Mauterhöhung komplett an ihre Kunden weiterzuleiten. Das ist das Ergebnis einer Zusatzumfrage. Demnach mussten 79 Prozent der Spedition die Kosten der Mauterhöhung teilweise oder sogar ganz alleine schultern. Die Folge: 39 Prozent der Transportdienstleister geben an, dass sie trotz Wirtschaftsflaute Aufträge abgelehnt haben, 37 Prozent haben Teile ihres Fuhrparks stillgelegt und 33 Prozent haben Personal entlassen. Eine Aufwärtsentwicklung ist übrigens nicht erkennbar. Für die kommenden drei Monate rechnen 40,5 Prozent der Befragten mit weiter sinkenden Frachtraten. 53,1 Prozent stellen sich auf konstante Preise ein. 6,4 Prozent sind der Ansicht, dass am Markt höhere Entgelte zu zahlen. (cd) Wie die Erwartungen für das kommende Jahr ausfallen und wie sich die Preise in den Teilmärkten und über einzelne Entfernungsklassen im ersten Quartal 2009 entwickelt haben, können Sie in der aktuellen VerkehrsRundschau Nr. 13 nachlesen, die am 27.03.2009 erscheint.

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