04.10.2011 | Transport + Logistik

Piraten-Prozess verzögert sich bis 2012

Hamburg. Der Hamburger Prozess gegen Piraten aus Somalia wird in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr zu Ende gehen. Die Kammer des Landgerichts und die Verteidigung haben am Dienstag neue Termine bis Ende Januar 2012 abgesprochen. Es ist bereits die vierte Verlängerung des Verfahrens. Seit dem 22. November 2010 müssen sich zehn mutmaßliche somalische Piraten wegen Gefährdung des Seeverkehrs und erpresserischen Menschenraubs in der Hansestadt verantworten.

Zu Beginn des Prozesses sollte bereits im März diesen Jahres ein Urteil fallen, dann verschob sich das Enddatum bis Mai, dann bis August und schließlich wurden Termine bis zum 30. November diesen Jahres festgelegt.

Das Beweisprogramm der Kammer ist am 47. Verhandlungstag zwar bereits größtenteils abgearbeitet, jedoch stehen noch Einlassungen der Angeklagten aus. So wurde der älteste mutmaßliche Seeräuber am Dienstag weiter zu den Tatvorwürfen befragt. Zwar räumte er zu Beginn seiner Aussage vergangene Woche ein, an dem Überfall auf den Hamburger Frachter "Taipan" im April 2010 beteiligt gewesen zu sein.

Seiner Schilderung nach wurde er aber zu der Tat gezwungen. Am Dienstag bekräftigte er: "Ich möchte noch einmal betonen, dass ich kein Pirat bin und nichts mit der Piraterie zu tun habe." Seine Befragung soll am Mittwoch fortgesetzt werden. (dpa)

 
Anzeige
 

Weitere Informationen

Kommentar verfassen

Regelmäßig werden online verfasste Kommentare in der VerkehrsRundschau veröffentlicht. Um sich für eine Veröffentlichung zu qualifizieren, geben Sie bitte Ihren vollen Namen und unter dem Kommentar Ihren Wohnort an. Herzlichen Dank!

 

04.10.2011Artikelinformationen

Social Networking
Schlagworte
Bildnachweis
(Foto: EU Navfor)

VerkehrsRundschau mobil

Gefahr/gut-Umfragegewinnspiel

Nehmen Sie jetzt an unserer kurzen Umfrage zur IMO Erklärung teil.

Sichern Sie sich einen von drei BestChoice-Einkaufsgutscheinen im Wert von 50,-€, einlösbar bei 200 Partnern in über 25.000 Filialen.

[Jetzt teilnehmen]

Beliebteste Meldungen

Beliebteste Galerien

Nachwuchsinitiative

Hallo Zukunft!

VerkehrsRundschau, Trucker und Gefahr/gut vermitteln zwischen Schülern, Lehrern und Unternehmen für eine Zukunft in der Logistik [Mehr Infos über Ausbildung in der Logistik]

Neueste Kommentare unserer Leser

  • 21.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Glastaxi meint: Die dänischen Spediteure dürfen sich jetzt nicht aufregen, denen konnte es doch nicht wild und...[mehr…]
  • 19.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Jürgen Auth meint: Es müsste folgende Bestimmung bei Kabotage eingeführt werden: Den Fahrern aus den Billiglohnländern...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Transport + Logistik
    Gefährlicher Spatenstich für Bayerns Innenminister
    Deka 1803 meint: Was sagt uns dies: Von Dingen, von denen man keine Ahnung hat, sollte man tunlichst die Finger...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Recht + Geld
    Bundesregierung plant Arbeitszeitgesetz für selbstständige Fahrer
    Thomas Flesch meint: Darf ich jetzt länger fahren?! Laut EU-Recht maximal 90 Stunden Lenkzeit in 2 Wochen und nach diesem...[mehr…]
  • 17.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    hans-ulrich Höfler meint: Als Betroffener kann ich dem nur beipflichten. Wer die Augen im Transportverkehr weit genug öfnnet,...[mehr…]

Twitter: vr_online

Der Twitter-Kanal der VerkehrsRundschau

vr_online auf Twitter abonnieren und unsere Redakteure halten Sie auf dem Laufenden - blitzschnell und kostenlos!
[Follow us!]

Fahrverbotskalender

Europäische Fahrverbote im Überblick

Unser Fahrverbotskalender gibt einen Überblick über die LKW-Fahrverbote in mehr als 25 europäischen Ländern. Der Kalender erscheint quartalsweise als Zugabe zur Printausgabe, er kann aber auch gesondert bezogen werden. Bestellen können Sie den Kalender außerhalb des Abos zum Preis von 9,80 Euro zzgl. Versand und Mehrwertsteuer unter 089/20 30 43 11 00 (Fax -2100) oder per Mail: vertriebsservice@springer.com.