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07.03.2016Transport + Logistik │ Ausland

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premiumÖsterreichs Verkehrsminister will mehr Güter auf der Schiene

Der neue österreichische Verkehrsminister Gerald Klug will mehr Güter auf die Schiene bringen. Investitionen über 15 Milliarden Euro laufen bereits.
Gerald Klug Österreich

Der neue Verkehrsminister in Österreich will die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene  fördern

Foto: Parlamentsdirektion / WILKE

Wien. Der neue österreichische Verkehrsminister Gerald Klug hat bei einem ersten öffentlichen Auftritt die Wichtigkeit des Eisenbahnsystems für Österreich betont. Er sagte, dass er politisch den Weg seines Vorgängers Alois Stöger fortsetzen werde und weiterhin die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene fördern wolle. Ziel sei es, in den nächsten Jahren den Anteil der Schiene am gesamten Güterverkehr auf derzeit 33 auf 40 Prozent zu bringen. „Österreich ist hier im europäischen Vergleich bereits absoluter Spitzenreiter. Jetzt wollen wir noch einen Schritt weiter gehen“, so Klug, der eine starke Bahn im Güterverkehr als wichtigen Bestandteil für die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich sieht.

In den kommenden sechs Jahren werde die Investitionsstrategie in den Bahnausbau mit einem Volumen von beinahe 15 Milliarden Euro fortgesetzt, verspricht der Minister, der vor der Übernahme des Verkehrsressorts Verteidigungsminister von Österreich war. Das nicht nur, um eine Daseinsvorsorge für künftige Generationen zu schaffen, sondern auch, um in der Wirtschaft Arbeitsplätze zu sichern. Beispiele dafür sind das von ÖBB derzeit im Endausbau befindliche neue Güterverkehrszentrum Süd bei Wien sowie der Ausbau des Intermodal-Terminals in Wolfurt in Vorarlberg.

Klug will auch mehr Güter auf Binnenschiffe verlagert wissen und befürwortet das kürzlich vom Verkehrsministerium in Wien präsentierte Aktionsprogramm Donau, das 23 Maßnahmen enthält, die auf dem österreichischen Donauabschnitt realisiert werden müssen, damit mehr Güter aufs Wasser kommen. Die Maßnahmen reichen von einem effizienteren Wasserstraßenmanagement über Fördermaßnahmen für die Binnenschiffer bis zu infrastrukturseitigen Ausbauten entlang der Donau einschließlich der Häfen. (mf)

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