Nach der Bundestagswahl kommt es in der Verkehrspolitik zu einigen personellen Wechseln
Politik & Verbände
Neue Gesichter in der Verkehrspolitik
Berlin. Knapp zwei Monate nach der Bundestagwahl haben die Fraktionen die Besetzung der Sprecherposten und Ausschussvorsitze weitgehend abgeschlossen. In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion versieht der Hamburger Dirk Fischer weiterhin das Amt des verkehrspolitischen Sprechers, das er bereits seit 20 Jahren innehat. In der Fraktionsführung ist der Dresdner Arnold Vaatz als einer der stellvertretenden Vorsitzenden zuständig für die Verkehrspolitik.
Die SPD-Fraktion hat den Bayern Florian Pronold als stellvertretenden Vorsitzenden mit der Verkehrspolitik betraut. Das Sprecheramt ist bisher von dem Bremer Uwe Beckmeyer versehen, aber noch nicht wieder besetzt worden. Ein denkbarer Kandidat wäre auch der Hesse Sören Bartol. Bei der FDP läuft alles auf den Niedersachsen Patrick Döring zu, nachdem der frühere Sprecher Horst Friedrich aus dem Parlament ausgeschieden ist.
Bei der Linken folgt der bisherigen verkehrspolitischen Sprecherin Dorothée Menzner die aus Hessen stammende Sabine Leidig. Die gelernte Biologielaborantin ist erstmals in den Bundestag gewählt worden und war von 1982 bis 1991 aktives Mitglied der DKP.
Von den Grünen hat der bisherige Fraktionssprecher Winfried Hermann das große Los gezogen. Er folgt Klaus Lippold nach und wird neuer Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Sprecher-Nachfolger wird der Bayer Anton Hofreiter. (jök)







