Frankfurt/Main. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) distanziert sich weiterhin vom Masterplan Güterverkehr und Logistik. Auch nach dem Gespräch mit dem Bundesverkehrsministerium in der vergangenen Woche seien die kritischen Punkte gegenüber zahlreichen Inkonsistenzen und der Unterfinanzierung des Masterplans nicht beseitigt, stellte der Verband heute klar. Der BGL habe sich zwar dazu bereit erklärt, einzelne Maßnahmen positiv zu begleiten, sofern deren Finanzierung nachträglich sichergestellt werden könne. Dies sei jedoch eine selbstverständliche Grundbereitschaft und nicht als „Friedensschluss“ zu interpretieren. Der Verband bemängelt weiterhin, dass die Straßen-Verkehrsinvestitionen des Bundes trotz steigender LKW-Maut laut Investitionsplan des Bundes unter das Niveau vor der Einführung der LKW-Maut zurückfallen werden. Es bestehe deshalb keinerlei Grund zu der Annahme, an der Unterfinanzierung des Masterplans und seinen Widersprüchlichkeiten hätte sich grundlegendes geändert, so der BGL. (sb)
Masterplan: BGL löscht Friedenpfeife
Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung kritisiert mangelnde finanzielle Mittel für den Masterplan Güterverkehr und Logistik