Frankfurt/Main. Eine Lufthansa-Maschine ist im Juli zu einem Flug von Dublin nach Frankfurt gestartet, ohne dass das Frachtgewicht korrekt berechnet war. Ein Lufthansa-Sprecher in Frankfurt bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Die Sicherheit sei jedoch nie gefährdet gewesen. Der „Spiegel“ hatte berichtet, dass die Cockpit-Crew am 3. Juli aufgrund falscher Gewichts- und Balancevorgaben erhebliche Probleme gehabt habe, das Flugzeug vom Typ A321 überhaupt in die Luft zu bringen. Dies bestritt der Lufthansa-Sprecher. Die Crew habe das höhere Gewicht beim Start bemerkt, und das Bordsystem habe automatisch das Gewicht der Maschine in seine Berechnungen einbezogen. An Bord des Passagierjets waren über 80 Geschäftsleute mit jeweils zwei Gepäckstücken à 23 Kilogramm. Als Standardwert war von der Lufthansa jedoch pro Koffer ein Wert von nur 14 Kilogramm angenommen worden. (dpa)
Lufthansa ohne korrekte Frachtberechnung gestartet
Nach einem „Spiegel“-Bericht sorgten falsche Gewichts- und Balancevorgaben für Probleme beim Start einer Lufthansa-Maschine