08.03.2010 | Transport + Logistik

Kurz vermeldet: 8. März 2010

Unternehmen

Ergebnis - Die Deutsche Bahn AG hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" (Montag) 2009 einen Gewinn von etwa 1,8 Milliarden Euro eingefahren. Wie das Blatt wie Hinweis auf Kreisen des Aufsichtsrats berichtet, sei ursprünglich ein nur halb so hohes Betriebsergebnis eingeplant gewesen. Allein das Sparprogramm "reACT 09" habe die Zahlen um 600 Millionen Euro verbessert. Ein Bahnsprecher wollte sich am Samstag zu dem Bericht nicht äußern und verwies auf die Bilanzpressekonferenz am 25. März in Frankfurt. (dpa)


Wirtschaft

Aufträge - Die Auftragseingänge in der niedersächsischen Industrie nehmen wieder zu. Im Januar habe es um 12 Prozent mehr Bestellungen gegeben als im Vorjahresmonat, berichtete der Landesbetrieb für Statistik am Freitag. Während die Inlandsnachfrage im Vergleich zum Januar 2009 um 7 Prozent wuchs, nahmen die ausländischen Bestellungen sogar um 19 Prozent zu. Ein Trend zur durchgreifenden Verbesserung der konjunkturellen Entwicklung und Überwindung der Krise lasse sich jedoch noch nicht klar erkennen. (dpa)


Verkehr

Piraten - Piraten haben im Indischen Ozean einen norwegischen Chemietanker in ihre Gewalt gebracht. Die "UBT Ocean" sei am Freitag vor der Küste von Somalia angegriffen worden, teilte die EU-Marinemission Atalanta im englischen Northwood am Samstag mit. An Bord sind demnach 21 Besatzungsmitglieder aus Birma. Die Piraten navigierten das Schiff nach Somalia, wie es weiter hieß. Der Tanker fährt unter der Flagge der Marshallinseln. Er war auf dem Weg von den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Hafen von Daressalam in Tansania. Rund 300 Seemeilen vor dem Ziel griffen die Piraten an. Der Tanker war nicht bei Atalanta registriert und fuhr somit ohne Schutz der Marinestreitkräfte durch die Gewässer, in denen somalische Seeräuber immer wieder Schiffe in ihre Gewalt bringen. Atalanta korrigierte damit Angaben des norwegischen Fernsehsenders NRK. (dpa)

 
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