Kurz vermeldet: 4. Februar 2010

04.02.2010 10:00 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

PolitikStraßenbau -

Am Mittwoch attestierte Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) dem Sektor Straßenbau „hohe Priorität“. „Deshalb habe ich trotz Haushaltssperre die Mittel dafür freigegeben. Sobald das Wetter mitspielt, sollen die Kommunen schnellstmöglich mit ihren Bauarbeiten beginnen können“, sagte Morlok. 2010 stehen für Kommunalstraßen rund 120 Millionen Euro bereit, für Staatsstraßen 130 Millionen Euro. Auch das Geld für Arbeitsmarktmaßnahmen (85 Millionen Euro) und einzelbetriebliche Wirtschaftsförderung (250 Millionen Euro) ist freigegeben. „Wichtig war es uns, möglichst zügig und umfangreich Mittel für Investitionen bereitzustellen. Hier darf der Freistaat nicht am falschen Ende sparen, denn die Investitionen sind gut angelegtes Geld“, betonte der Minister. Das Finanzministerium hatte unlängst eine Haushaltssperre für alle Ressorts verfügt. Der von Morlok geleitete Bereich für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr muss seinen Haushalt in diesem Jahr um 24,8 Millionen Euro reduzieren. Die Einsparungen würden vor allem „intern“ erbracht, hieß es: „Einmalausgaben ohne nachhaltigen Effekt wurde gestrichen und Verwaltungskosten gesenkt.“ (dpa) Unternehmen Personalie - Mit Wirkung zum 1. Februar 2010 hat Rolf Scheifele die Funktion des Business Development Managers für die Region Schwieberdingen/Lahr/Unterschleißheim bei dem Logistikdienstleister DSV übernommen. Die Stelle wurde laut Unternehmensangaben neu geschaffen, um das Wachstum im süddeutschen Raum zu generieren. Schwerpunktmäßig wird Scheifele für das Großkundengeschäft zuständig sein. Darüber hinaus soll er mit der Entwicklung und Umsetzung neuer Konzepte den Ausbau der Geschäfte von DSV in Süddeutschland vorantreiben. Zuletzt leitete der 53-Jährige als Geschäftsführer die Spedition Diehl in Esslingen und Wackler in Göppingen. (ab) Personalie - Bengt Tuner ist neuer Vorstandsvorsitzender beim Intralogistikspezialisten Locanis und löst damit Hans-Jürgen Heitzer ab. Der neue Unternehmenschef sieht seine Hauptaufgaben darin, das weltweit patentierte Produkt Intelligence weiter zu entwickeln, neue Marktpotentiale zu erschließen und im Zuge dessen die Internationalisierung weiter voranzutreiben. Vor seinem Eintritt bei Locanis bekleidete der 46-jährige Schwede zuletzt den Posten des Head of Business Development EMEA bei der Schenker High Tech Logistics in Frankfurt. Laut Firmenangaben ist Locanis Marktführer auf dem Gebiet der Navigationstechnologie in der Intralogistik. (ab) Politik Streusalz - Angesichts der Engpässe im Winterdienst hat sich die FDP für eine bundesweite Streusalzreserve ausgesprochen. „Der Bund muss als Auftraggeber alle Bundesländer zur Vorhaltung einer Mindestreserve an Salz drängen, damit im gesamten Bundesgebiet die Bundesverkehrswege auch in Wintersituationen uneingeschränkt befahrbar sind“, sagte der FDP-Verkehrsexperte Patrick Döring der „Rheinischen Post“. Es dürfe zu keinen Engpässen bei der Salzversorgung kommen. „Hier muss der Bund einschreiten.“ Auch der ADAC forderte einen ausreichenden Vorrat von Streumitteln. (dpa) Verkehr Piraten - Somalische Piraten haben am Mittwochmorgen den unter nordkoreanischer Flagge fahrenden Frachter M/V RIM im Golf von Aden gekapert. Das Schiff sei nicht beim Schiffahrtsbüro für das Horn von Afrika registriert gewesen, teilte ein Sprecher der EU-Marineoperation Atalanta mit. Das einer libyschen Reederei gehörende Schiff hatte keinen Funkkontakt zu den in der Region patroullierenden internationalen Kriegsschiffen und wurde südlich der jemenitischen Küste überfallen, hieß es weiter. Ein Nato- Schiff und ein ebenfalls zu den Nato-Einheiten gehörender Hubschrauber bestätigten die Entführung. Zur Größe und Nationalität der Besatzung des Schiffes gab es zunächst keine Informationen. Der Frachter nahm inzwischen Kurs auf die somalische Küste. (dpa) Wildunfall - Wildunfälle sind nicht selten im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt war auch Landesverkehrsminister Volker Schlotmann (SPD) betroffen. Auf dem Weg von seinem Wohnort im Kreis Bad Doberan ins Schweriner Büro sprang dem Minister am Dienstag ein Reh vor den Dienstwagen, wie eine Ministeriumssprecherin am Mittwoch sagte. Schlotmann sei unverletzt geblieben, das Reh habe den Zusammenstoß nicht überlebt. Dem Rundfunksender Ostseewelle Hit Radio Mecklenburg-Vorpommern zufolge hat Schlotmann selbst am Steuer gesessen. Der 7-er BMW der Landesregierung sei an der Stoßstange beschädigt worden. (dpa)

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