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06.05.2011

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premiumKretschmann fordert PKW-Maut und Schadstoffgrenzen

Winfried Kretschmann(Grüne)fordert, dass die PKW-Maut abhängig von Zeit, Ort, Straßennutzungsdauer und PKW-Modell erhoben wird

Der designierte baden-württembergische Ministerpräsident: Winfried Kretschmann (Grüne)

Foto: imago/Pressefoto Kraufmann&Kraufmann

Stuttgart. Der designierte baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) verschärft seinen Auto-kritischen Kurs. Das Land werde wird sich unter der künftigen grün-roten Regierung für die Einführung eines Tempolimits, einer PKW-Maut und die Abschaffung der KFZ-Steuer einsetzen, sagte Kretschmann der „Wirtschaftswoche" (Samstag). Mit seiner Forderung nach dem Bau von weniger und kleineren Autos hatte sich der Grünen-Politiker Kritik aus der Branche und vom künftigen Koalitionspartner SPD eingehandelt.

Kretschmann sagte dem Blatt weiter: „Ich bin aus drei Gründen für ein Tempolimit. Es senkt die Zahl der Verkehrsopfer. Es senkt die Verkehrsemissionen. Und es sorgt für eine Verkehrsverflüssigung." Außerdem befürworte er die Einführung einer PKW-Maut anstelle der KFZ-Steuer. Die Maut sollte für alle Straßen gelten und „möglichst individuell, also abhängig von Zeit, Ort, Straßennutzungsdauer und PKW-Modell, erhoben werden." Er fügte hinzu: „Damit ließen sich Verkehrsströme senken - und lenken."

Die Automobilbranche will Kretschmann dem Bericht zu Folge mit neuen Klimaschutzauflagen in eine grüne Zukunft treiben: „Wir werden uns in Berlin und Brüssel für einen schärferen Ordnungsrahmen einsetzen, etwa was den zulässigen Schadstoffausstoß angeht. Die Erfahrung zeigt, dass ambitioniertere Auflagen wie eine Innovationspeitsche wirken." (dpa) 

Mehr zum Thema: Kretschmann, Maut, PKW-Maut

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