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11.01.2016Transport + Logistik | Inland

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premiumKombiverkehr erweitert Kapazitäten

Der Anbieter für intermodale Schienenverkehre erhöht die Frequenz von und zu den norddeutschen Ostseehäfen, um Skandinavien-Verkehren besser einzubinden.
Kombiverkehr

Kombiverkehr erwartet im Jahr 2016 ein Sendungsplus bei den Skandinavien-Verkehren

Foto: Kombiverkehr

Frankfurt am Main. Kombiverkehr erweitert seine Kapazitäten von und nach Nordeuropa. Wie der Anbieter für intermodale Schienenverkehre am Montag mitteilte, erhöht er die wöchentlichen Abfahrten zwischen Karlsruhe beziehungsweise Ludwigshafen und Hamburg mit Anschluss von und nach den deutschen Ostseehäfen. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, dass die Nachfrage nach kombinierten Schienen- und Fährentransporten im Verkehr mit den skandinavischen Ländern gewachsen sei, die dort starten und enden.

„Nach der Traktionsumstellung auf das Eisenbahnverkehrsunternehmen Green Cargo, das ab Malmö und Trelleborg auf die Fährankünfte abgestimmte schienenseitige Weiterleitungen innerhalb Schwedens sowie von und nach Norwegen anbietet, profitieren unsere Kunden aus Spedition und Logistik wieder von einer stabilen durchgängigen Transportabwicklung. Uns ermöglicht dies, die Kapazitäten im Nordeuropaverkehr bedarfsgerecht zu erhöhen“, sagt Vertriebsleiter Peter Dannewitz, der für 2016 auf diesen Relationen ein deutliches Sendungsplus erwartet. Im Verkehr von und nach Nordeuropa bietet die Kombiverkehr KG im Direktverkehr, via der deutschen Ostseehäfen Kiel, Lübeck und Rostock sowie über die feste Querung aktuell rund 200 Zugabfahrten pro Woche an.

Zwischen den Terminals in Karlsruhe und Ludwigshafen auf der einen Seite und Hamburg-Billwerder auf der anderen Seite will Kombiverkehr die Verkehrsfrequenz von vier auf fünf Abfahrten pro Woche und Richtung erhöhen. Erstmals am 12. Januar haben Spediteure die Möglichkeit, Container, Sattelanhänger und Wechselbehälter mit dem Ziel Karlsruhe und Ludwigshafen dann auch am neu eingeführten Versandtag Dienstag in Hamburg aufzugeben, in der Gegenrichtung erstmals einen Tag später am neuen Versandtag Mittwoch. In beiden Fällen sind die Züge über Nacht in den Zielterminals, verspricht Kombiverkehr. Nach einer Transportdauer zwischen 9 und 13 Stunden – je nach Verbindung – stehen die Ladeeinheiten morgens zur Abholung und anschließenden Zustellung in der Region oder auch zur schienenseitigen Weiterleitung im Netzwerk von Kombiverkehr bereit. Via Hamburg werden über sogenannte Kurzshuttlezüge noch am gleichen Tag die Ostseehäfen Kiel, Lübeck und Rostock erreicht, von wo aus Fährverbindungen in Richtung Skandinavien und Baltikum bestehen. (ks)

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