Italienische Transporteure sprechen von „Notstand“

17.06.2013 16:21 Uhr
LKW unterwegs auf einer italienischen Autobahn

Die italienische Vereinigung Assotir hat auf ihrer Jahresversammlung in Rom mehr politisches Gewicht gefordert.

Rom. Die italienische Vereinigung Assotir, die 3000 Unternehmen des Straßentransports mit insgesamt 20.000 Beschäftigten vereinigt, hat auf ihrer Jahresversammlung in Rom vom „Notstand“ für den Straßengütertransport gesprochen.

Im Jahr 2012 hätten laut Assotir 7000 Unternehmen schließen müssen, der Umsatz sei um durchschnittlich 21 Prozent zurückgegangen. Trotz der Bedeutung des Straßentransports für die nationale Wirtschaft, immerhin werde sein Anteil auf 7 Prozent des Bruttosozialprodukts geschätzt - bleibe der Wirtschaftszweig ein Zwerg, was seine politische Bedeutung angeht, beklagte Assotir-Generalsekretär Claudio Donati.

Er rief die Regierung dazu auf, den Straßentransport in die Liste der 10 wichtigsten Maßnahmen aufzunehmen, die die Wirtschaft ankurbeln sollen. Die Unternehmen des Straßentransports dagegen müssten die Zersplitterung durch Zusammenarbeit und Zusammenschlüsse bekämpfen, und damit mehr Qualität im Angebot schaffen. Dazu gehöre auch, so Donati, die Kriterien für den Berufszugang zu verändern. (rp)

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