23.09.2008 | Transport + Logistik
Interview: Im Gespräch mit dem Aircargo-Award-Sieger Emirates Skycargo
Herr Sedgley, Sie haben den Aircargo Award nun schon zum zweiten Mal gewonnen. Wie fühlt man sich da?
Ich lag gerade vor meinem Haus in der Sonne, als die E-Mail kam. Wir alle sind darüber hocherfreut. Und zwar deshalb, weil diese Auszeichnung nicht auf einer Jury-Abstimmung beruht, sondern auf einer unabhängigen, neutralen und professionellen Studie. Was hier gemessen wird ist wirklich auch das, was der Kunde von uns denkt und diese Meinung zählt für uns am meisten.
In der Kategorie Qualität haben Sie die Konkuurrenz weit hinter sich gelassen. Was ist Ihr Geheimnis?
Als wir vor 21 Jahren sehr klein in Deutschland angefangen haben, wurde uns nur gesagt, dass wir eine gute Qualität liefern müssen, dass wir Dubai zu repräsentieren haben, und dass wir profitabel sein müssen, weil uns keiner Geld geben würde. Das ist unser Antrieb. Unser Erfolgsrezept ist, wir hören uns immer zuerst an, was die Kunden wollen und entwickeln anhand dessen unsere Produkte. Zum anderen haben wir diesen Erfolg vor allem unseren Mitarbeitern zu verdanken. Die meisten sind schon viele Jahre bei uns und haben mit uns erfolgreich eine Menge Veränderungen in Gang gesetzt. Dieses Vertrauen und die Loyalität macht den Unterschied zwischen uns und vielen anderen Airlines aus. Dieser Award ist auch eine Anerkennung ihres Engagements.
Wie erklären Sie sich die guten Leistungsbeurteilungen bei den deutschen Luftfrachtspediteuren?
„Im Rennen um Exzellenz gibt es keine Zielline“. Das hat Scheich Mohamme Bin Rashid Al Maktoum, der Gründer von Emirates, gesagt. Ihm war es wichtig, dass Cargo-Kunden nicht anders behandelt werden als Passagiere. Und das zahlt sich jetzt aus.
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