Basel. Intercontainer-Interfrigo SA baut sein Netzwerk für den unbegleiteten kombinierten Verkehr weiter aus. Auf der Achse von Deutschland über Österreich nach Südosteuropa werden die Angebote erweitert, teilte der Anbieter von intermodalen Transportleistungen mit Hauptsitz in Basel am Mittwoch mit. Danach wurde zwischen Deutschland und Schweden eine neue Verbindung aufgenommen, die zugleich die Netze in Schweden und Südosteuropa miteinander verknüpft. „Themenbereiche wie Qualität, Sicherheit und Umweltschutz gewinnen gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten verstärkt an Bedeutung bei unseren Kunden“, erklärt Jochen Weber, Leiter der Produktentwicklung und des Produktmanagements bei Intercontainer-Interfrigo SA. „Deshalb optimieren wir unsere Serviceleistungen und erhöhen die Attraktivität der Intercontainerprodukte für Kunden, die in Linienverkehren oder in europäischen Netzwerken arbeiten“. Deshalb wurde die Frequenz des Container-Express von Mannheim nach Sopron in Ungarn bereits Anfang Februar in West- und Ostrichtung von zwei auf drei und in der Gegenrichtung von drei auf vier Fahrten pro Woche erhöht. Mit diesem neuen Angebot verbindet Intercontainer-Interfrigo SA seit dem 9. März das Ruhrgebiet dreimal wöchentlich mit Österreich in beide Richtungen. Der Container-Terminal Herne dient dabei als Umschlagbahnhof für das Ruhrgebiet. Die bisherige Verbindung zwischen Mannheim und Sopron wurde mit einem zusätzlichen Direktanschluss nach Griechenland erweitert. Zudem wurde die Frequenz zwischen dem oberösterreichischen Wels und Sopron am 9. März mit Anschluss an die Südosteuropazüge von einer auf drei Abfahrten pro Woche und pro Richtung erhöht. Dieser neue Ganzzug fährt nach Unternehmensauskunft jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag ab Köln, legt in Wien Freudenau Hafen einen Zwischenhalt ein und hat in Sopron Anschluss an das Südosteuropanetz nach Budapest, Koper, Skopje, Bukarest, Thessaloniki, Inoi und Istanbul. Ab sofort bietet das schweizerische Unternehmen darüber hinaus von Dienstag bis Freitag eine tägliche Nachtsprungverbindung zwischen dem Ruhrgebiet-Terminal Herne und dem Terminal in Helsingborg an. In Südschweden haben die intermodalen Transportbehälter Anschluss an das Netzwerk der Intercontainer Scandinavia AB von und nach Göteborg, Västeras, Norrköping, Södertälje, Eskilstuna, Borlänge und Gävle. Von Herne aus wird über den Herne-Sopron Container-Express dreimal wöchentlich der Anschluss an das Südosteuropa-Netzwerk von und nach Ungarn, Slowenien, Rumänien, Mazedonien, Griechenland und der Türkei sichergestellt. (ag)
Intercontainer-Interfrigo baut Netzwerk aus
Schweizerischer Anbieter von intermodalen Transportleistungen nimmt neue Verbindung nach Schweden auf