Wirtschaft & Logistik
Innovative Intralogistik
Hannover. Für Ludger Overmeyer, den Leiter des Instituts für Transport- und Automatisierungstechnik (ITA) der Universität Hannover, ist die Sache klar: Die Steuerungstechnik in Zusammenhang mit der Informationstechnik werde „nachhaltige Veränderungen“ in der Intralogistik bewirken, sagte der Professor im Rahmen einer Podiumsdiskussion am Dienstag auf dem Campus Intralogistik. Die Steuerungstechnik stehe derzeit auf der Schwelle zum lernenden System, meinte Overmeyer.
Man müsse zudem Entwicklungen in der Mikrosystemtechnik und der Werkstofftechnologie beachten, die auf die Intralogistik übertragen werden. Als drittes herausragendes Feld für Innovationen nennt der Professor die Schnittstelle Mensch-Maschine. Ein Beispiel ist das so genannte Head-Mounted-Display. Es handelt sich dabei um einen Bildschirm, der die gesprochenen Kommissionierbefehle direkt vor dem Auge anzeigt. Thomas Rosenbusch vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) betonte in seinem Redebeitrag die Bedeutung der Intralogistik, die aufgrund der geringer werdenden Fertigungstiefe für die Produktion „unverzichtbar“ sei.








