Kauf – nur für langfristige Verträge

Viele Transportfirmen leisten sich aus Imagegründen einen möglichst großen Fuhrpark. Das funktioniert aber nur, wenn das notwendige Kapital oder eine ausreichende Bonität für einen Bankkredit vorhanden ist. Viele Banken winken angesichts der knappen Eigenkapitalausstattung der Kreditnehmer ab, wenn es um die Finanzierung von Fahrzeugen geht. Auch steuerliche Änderungen, die im kommenden Jahr in Kraft treten, machen den Kauf nicht immer lukrativ. So erhöht die Abschaffung der degressiven Abschreibung den steuerpflichtigen Gewinn in den ersten Jahren. Auch Zinskosten können nur noch begrenzt abgeschafft werden. Monatliche Leasing- und Mietraten können dagegen weiterhin Steuer mindernd als Kosten geltend gemacht werden. Allerdings machen Kaufpreis und Abschreibungen weniger als zehn Prozent der Gesamtkosten eines Nutzfahrzeuges aus. Was bleibt, ist das Risiko, sich „verkauft“ zu haben. Stellt sich der Laster später als zu teuer im Unterhalt, zu groß, zu klein oder schlicht als überflüssig heraus, ist ein Großteil des Geldes verloren.

 

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