28.10.2009 |

In Italien kommt der Kombinierte Verkehr nicht in Fahrt

Rom. Der Kombinierte Verkehr in Italien ist dabei „zu sterben“. Diese dramatische Bilanz zog Giuseppina Della Pepa, die Generalsekretärin der der Organisation des Straßentransports für Großunternehmen (Anita). „Der Gütertransport auf der Schiene hat sich nie wirklich entwickelt“, sagte Giuseppina Della Pepa. Zwar hätten viele Unternehmen in intermodale Angebote investiert, doch mit wenig Erfolg. Die Gründe: zu hohe Kosten, ineffiziente Infrastrukturen, wenig Flexibilität.

„Der Zug lohnt sich für leicht verderbliche Güter nicht, weil das System Just-in-time nicht funktioniert“, nannte Della Pepa ein Beispiel. Doch auf langen Strecken sei die Schiene konkurrenzfähig, betonte die Anita-Generalsekretärin. In Italien bedient sich nur sieben Prozent des Gütertransports der Schiene, der europäische Schnitt liege doppelt so hoch. Auch die Assoferr, Vereinigung der privaten Zugtransportunternehmen, teilt die Kritik der Organisation Anita. „Trotz der völligen Freigabe des Wettbewerbs auf der Schiene für den Gütertransport, funktioniert etwas nicht“, kommentierte Assofer-Präsident Armando de Girolamo. (rp)

 
Anzeige
 

Kommentar verfassen

Regelmäßig werden online verfasste Kommentare in der VerkehrsRundschau veröffentlicht. Um sich für eine Veröffentlichung zu qualifizieren, geben Sie bitte Ihren vollen Namen und unter dem Kommentar Ihren Wohnort an. Herzlichen Dank!

 

28.10.2009Artikelinformationen

Social Networking
Schlagworte
Bildnachweis
(Foto: ddp)

VerkehrsRundschau mobil

Gefahr/gut-Umfragegewinnspiel

Nehmen Sie jetzt an unserer kurzen Umfrage zur IMO Erklärung teil.

Sichern Sie sich einen von drei BestChoice-Einkaufsgutscheinen im Wert von 50,-€, einlösbar bei 200 Partnern in über 25.000 Filialen.

[Jetzt teilnehmen]

Frachtenbörsen

Transportausschreibungen

Neueste Kommentare unserer Leser

  • 21.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Glastaxi meint: Die dänischen Spediteure dürfen sich jetzt nicht aufregen, denen konnte es doch nicht wild und...[mehr…]
  • 19.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Jürgen Auth meint: Es müsste folgende Bestimmung bei Kabotage eingeführt werden: Den Fahrern aus den Billiglohnländern...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Transport + Logistik
    Gefährlicher Spatenstich für Bayerns Innenminister
    Deka 1803 meint: Was sagt uns dies: Von Dingen, von denen man keine Ahnung hat, sollte man tunlichst die Finger...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Recht + Geld
    Bundesregierung plant Arbeitszeitgesetz für selbstständige Fahrer
    Thomas Flesch meint: Darf ich jetzt länger fahren?! Laut EU-Recht maximal 90 Stunden Lenkzeit in 2 Wochen und nach diesem...[mehr…]
  • 17.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    hans-ulrich Höfler meint: Als Betroffener kann ich dem nur beipflichten. Wer die Augen im Transportverkehr weit genug öfnnet,...[mehr…]

Frage der Woche

Jahresabo Premium

Jahresabo

Profitieren Sie ein Jahr lang von den Premium-Vorteilen der VerkehrsRundschau!


Mit hochwertiger Prämie! [Bestellen]

Aktuelle Stellenangebote

Weitere Stellenanzeigen buchen

Beliebteste Galerien

Mini-Abo Online

miniabo

Testen Sie jetzt VerkehrsRundschau Online vier Wochen lang für nur 19 €

[Bestellen]

Beliebteste Meldungen