09.12.2009 |

IATA will Emissionen bis 2050 halbieren

Kopenhagen. Die International Air Transport Association (IATA) hat auf der Klimakonferenz in Kopenhagen die Ziele der Luftfahrtbranche zum Klimaschutz bekräftigt. Fluggesellschaften, Flughäfen, Flugsicherung und Hersteller fordern ein einheitliches Vorgehen weltweit, um die Emissionen im Luftverkehr zu reduzieren. Bis 2020 soll sich die Treibstoffbilanz jedes Jahr Im Schnitt um 1,5 Prozent verbessern und der Schadstoffausstoß soll stabilisiert werden. Bis zum Jahr 2050 sollen die Emissionen im Vergleich zu 2005 halbiert werden.

Giovanni Bisignani, Director General und CEO der IATA bezeichnete die Luftfahrtbranche als einzige global agierende Branche, die sich klar dafür ausspricht, den Schadstoffausstoß zu verringern. Bisignani erwarte, dass bis 2011 Biokraftstoffe zugelassen werden. Er sagte dies während eines Trefens der International Civil Aviation Organisation (ICAO), der Luftfahrt-Organisation der Vereinten Nationen. Laut Kyoto-Protokoll ist der ICAO für die weltweiten Emissionen im Flugverkehr verantwortlich. Um den Schadstoffausstoß in den Griff zu kriegen, orientiert sich die Organisation an drei Punkten:

1. Die Emissionen sollen weltweit berechnet werden, nicht für jeden Staat extra.
2. Maßnahmen zur Reduzierung von CO2 müssen weltweit koordiniert werden.
3. Zugang zu den Märkten für Emissionshandel weltweit. (beg)

 
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