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22.09.2016NFZ + Fuhrpark

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premiumIAA: VW zeigt elektrischen Crafter

Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert auf der diesjährigen Nutzfahrzeug-IAA eine Studie des neuen E-Crafter.
VW E-Crafter

Der neue E-Crafter mit spezieller Lackierung „Reef Blue Metallic“

Foto: VW

Hannover. Es war die Überraschung des Tages und dürfte vor allem die KEP-Branche aufhorchen lassen: VW Nutzfahrzeuge feierte zum Start der IAA Nutzfahrzeuge die Weltpremiere des ersten elektrischen Crafter und stellte damit ein Konzept für den emissionsfreien innerstädtischen Lieferverkehr vor. Der Charakter des Crafter habe sich durch den E-Antrieb nicht verändert, verspricht VW.

Kaufen kann man den E-Crafter noch nicht, bisher handelt es sich noch um ein Studienfahrzeug. Eckhard Scholz, der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, kündigte bei der Vorstellung der fahrfähigen Studie eine zeitnahe Realisierung an: „Bereits im Jahr 2017 wird der erste E-Crafter in Kundenhand sein.“ Die Studie biete nach wie eine größtmögliche Nutzlast mit einem Ladevolumen von 11,3 Kubikmetern bei einer maximalen Laderaumhöhe von 1961 Millimetern. Das Leergewicht des Transporters wird mit 2,541 Tonnen angegeben, es bleibt eine Ladekapazität von 1,709 Tonnen.

Bei den Package-Maßen gebe es keine Veränderungen, da eine Durchladebreite zwischen den Radkästen von 1380 Millimeter und eine maximale Laderaumlänge von 4855 Millimeter zur Verfügung stehe.
Ein Knöllchen wird man sich mit dem E-Crafter nicht wirklich holen können: Der 100 Kilowatt starke Elektro-Motor treibt das Fahrzeug voll ausgeladen (4,25 t) auf eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, bei einem maximalen Drehmoment von 290 Newtonmetern aus dem Stand.

Das Lithium-Ionen-Batteriepaket, bestehend aus 26 x 12 Zellen mit einer Kapazität von insgesamt 43 Kilowattstunden, versteckt sich unterhalb des Ladebodens. Es soll, je nach Fahrzeugauslegung, 208 Kilometer Reichweite bieten – mit der Möglichkeit, durch „kommende Batterieentwicklungen“ später sogar auf 400 Kilometer zu erweitern. Außerdem seien die Akkus je nach Ladestromkapazität bereits nach 45 Minuten wieder zu 80 Prozent aufgeladen.

Die lautlos fahrende Studie kommt edel daher: Nachtblau lackiert, „Powermeter“ statt Drehzahlmesser, Lederlenkrad mit blauer Dekornaht, Sitze in Titanschwarz und als Erkennungszeichen ein Tagfahrlicht in C-Signatur. (bj)

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