Hamburg. Beim finanziellen Ergebnis der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat die Weltwirtschaftskrise 2009 erhebliche Bremsspuren hinterlassen. Wie der Marktführer im Hamburger Hafen am Mittwoch mitteilte, schrumpfte der Umsatz im Berichtsjahr um rund 25,5 Prozent von 1, 3 Milliarden Euro auf ungefähr 988 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis halbierte sich praktisch von 358 Millionen Euro im Jahre 2008 auf gut 176 Millionen Euro, so die vorläufigen Zahlen aus der Konzernzentrale. Das definitive Ergebnis will der Konzern am 31.März in Hamburg vorlegen. HHLA-Vorstandschef Klaus- Dieter Peters verweist darauf, dass diese vorläufigen Zahlen auf der Linie mit der im Herbst 2009 präsentierten Prognose liegen. Größerer Schaden sei von dem Traditionsunternehmen,das in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag feiert, unter anderem durch eine Reihe von rechtzeitig eingeleiteten Kurskorrekturen eingeleitet worden. Dazu gehörte unter anderem auch die umfangreiche Nutzung der erweiterten Kurzarbeit-Möglichkeiten. Im Containerumschlag weist der Konzern rund 4,9 Millionen TEU aus, was einem Rückgang von knapp 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Vor allem der Verlust im Feeder-Segment hat einen wesentlichen Anteil an den Mengenverlusten. Im Segment Hinterlandverkehr sei es gelungen, „sich in einem schwierigen Markt zu behaupten“, so Peters. Mit 1,5 Millionen TEU liegt das Transportergebnis um gut 18,5 Prozent unter Vorjahresniveau. (eha)
HHLA 2009: Umsatz bricht um rund 25 Prozent ein
Konzern wurde von der Weltwirtschaftskrise massiv getroffen / Umsatz schrumpft im Berichtsjahr um knapp 26 Prozent