Hamburg. Die Anteilseigner der angeschlagenen Containerreederei Hapag-Lloyd verhandeln offenbar am Dienstag über eine Kapitalspritze von 300 Millionen Euro. Wie die „Financial Times“ (FTD) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete, spielt das Containerterminal im Hamburger Stadtteil Altenwerder, an dem die Reederei aktuell 25,1 Prozent hält, eine bedeutende Rolle in den Verhandlungen. Diese Beteiligung muss das Traditionsunternehmen laut FTD nun möglicherweise an ihre Gesellschafter – die TUI AG und die Stadt Hamburg – für eine kurzfristige Liquiditätssprite abgeben. Offen sei nach wie vor, wie genau die Hilfen aussehen sollen und ob – und in welcher Form sich die Miteigner beteiligen. (ag)
Hamburg verhandelt über Hapag-Lloyd-Hilfe
Der Reisekonzern TUI und die Hansestadt wollen Sicherheiten für ihre Unterstützung