13.09.2011 | Transport + Logistik
Hamburg Süd und Germanischer Lloyd entwickeln Emissions-Management-System
Die Reederei Hamburg Süd will den Schadstoffausstoß ihrer eingesetzten Schiffsflotte weiter reduzieren
Hamburg. Hamburg Süd und der Germanische Lloyd entwickeln zur Zeit gemeinsam ein Daten-Management-System zur Erfassung aller umweltrelevanten Schiffsbetriebsinformationen. Der künftige GL Emission-Manager soll die detaillierte Auswertung und Analyse aller relevanten Daten der gesamten Flotte ermöglichen, teilten die Unternehmen mit. Hamburg Süd habe sich dabei zum Ziel gesetzt, eine valide Grundlage für die weitere Reduzierung des Schadstoffausstoßes ihrer eingesetzten Schiffsflotte zu erzielen, hieß es weiter.
"Bislang gibt es im Markt keinerlei vergleichbare Möglichkeiten, systematisch alle umweltrelevanten Informationen der eingesetzten Schiffe zu sammeln und zu analysieren", sagt Arnt Vespermann, Mitglied der Geschäftsführung der Hamburg Süd. Künftig könnten die unterschiedlichen Reportinganforderungen hingegen schnell und leicht bedient werden, führte er an.
Das System wird ab Anfang 2012 bei der gesamten Schiffsflotte der Hamburg Süd eingesetzt und soll auch weitere operative Information wie zum Beispiel aktuelle Schiffsposition, Ladungsmix oder Wetterbedingungen abrufbereit zur Verfügung stellen.
Systemseitig wird der Emission-Manager aus zwei separaten aber direkt vernetzten Teilen bestehen. Der Datenrekorder wird an Bord der Schiffe installiert und sammelt vor Ort alle Informationen ein. Der zentrale "Green Server" wird beim Germanischen Lloyd installiert und bekommt die Daten von den jeweiligen Datenrekordern vollautomatisch geliefert. Über ihn ist es jederzeit möglich, Abfragen und Reports zu erstellen. (sno)
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