Hamburg. In Anbetracht der sich verschlechternden Marktbedingungen im Transatlantik-Verkehr hat die Reederei Hamburg Süd beschlossen, den angekündigten eigenständigen Service auf unbestimmte Zeit auszusetzen und durch die Teilnahme am Atlantik Express Service (ATX) der Grand Alliance zu ersetzen. Nach eigene Angaben wird Hamburg Süd zunächst mit einer Slot-Kapazität beteiligt sein und zu einem späteren Zeitpunkt ein Schiff in den Dienst einbringen. Die Vereinbarung steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Federal Maritime Commission (FMC), die bis Mitte Juni erwartet wird. Zu diesem Zeitpunkt soll dann der Service von Hamburg Süd eingestellt und die neue Regelung umgesetzt werden. Ihre Entscheidung begründete Hamburger Süd mit im Transatlantik-Verkehr stark sinkenden Volumina und Umsätzen. Die Reederei-Gruppe hofft, dass die Kapazitätsreduzierung dazu beitragen wird, das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage im Markt zu verbessern. (ag)
Hamburg Süd kooperiert mit Grand Alliance
Hamburger Reederei beteiligt sich am Nordatlantik-Dienst