Hamburg. Der Hamburger Hafen soll auch und gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten ein starker Stützpfeiler für den Elbe-Stadtstaat sein. Deshalb wird der CDU-GAL kurzfristig zusätzliche Mittel in den Hafenausbau investieren, berichtet die Tageszeitung „Hamburger Abendblatt“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Rede ist von rund 250 Millionen Euro pro Jahr bis zum Ende der in diesem Frühjahr begonnenen Legislaturperiode. Die Mittel erhält die Hamburg Port Authortiy (HPA), die laut Medienbericht in diesem Jahr lediglich 100 Millionen Euro in den Hafen investieren konnte. Hamburgs Wirtschafts- und Hafensenator Axel Gedaschko will die Einzelheiten des neuen Konjunkturprogramms heute der Öffentlichkeit vorstellen. Über die zusätzlichen, jährlichen HPA-Gelder hinaus will der Senat dem Bericht zufolge 75 Millionen Euro für den weiteren Ausbau des Hafenbahnnetzes investieren. Hafen- und Wirtschaftssenator Gedaschko hatte am Montag anlässlich der Wiederinbetriebnahme der fast ein Jahr defekten Kattwyk-Hubbrücke noch einmal deutlich gemacht, dass die derzeit etwas ruhigeren Abläufe im Hafengeschehen als „Atempause“ genutzt werden müssten. Sie böte die Möglichkeit, „derzeitige Engpässe in der Umschlags- und Verkehrsinfrastruktur zu beseitigen und uns für zukünftige Boomjahre zu nutzen“. Indes kündigten die beiden großen Umschlag- und Logistik-Unternehmen im Elbe-Hafen, die Eurogate-Gruppe und die HHLA (Hamburger Hafen und Logistik AG) ebenfalls im „Hamburger Abendblatt“ an, dass sie trotz in dem schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Umfeld an ihrer Belegschaft festhalten wollen. Während HHLA-Vorstand Klaus-Dieter Peters sogar weitere Stellen in Aussicht stellte, erklärte Eurogate-Geschäftsführer Emanuel Schiffer, dass an einen Personalabbau „nicht gedacht“ werde. Sehr wohl könne es „ stellenweise einen Einstellungsstopp“ geben, sagte Schiffer. (eha)
Hafen Hamburg: Schwarz-Grün will zusätzliche Mittel bereitstellen
Die Rede ist von 250 Millionen Euro pro Jahr für die HPA/ Die Mittel sind Teil eines Sonderprogramms zur Abstützung der Konjunktur in der Hansestadt