Bremen. Der Verkehrsträger Binnenschiff entwickelt sich für die Bremischen Häfen zu einer zuverlässigen Größe im Seehafen-Hinterland-Verkehr. In den ersten sechs Monaten stieg das Binnenschiffs-Transportaufkommen in den Zwei-Hafen-Stadtstaat um 10,2 Prozent auf rund 3,4 Millionen Tonnen. Damit, so eine vorsichtige Hochrechnung des Statistischen Landesamtes Bremen, könnte bis Jahresende sogar bis zu 6,8 Millionen Tonnen per Binnenschiff von und nach Bremen/Bremerhaven bewegt werden. 2007 entfielen auf Bremen rund 6,4 Millionen Tonnen (plus 14,7 Prozent). Die Masse des Binnenschiffsaufkommens konzentriert sich auf die stadtbremischen Häfen. Gründe dafür sind unter anderem die Existenz von mehreren Umschlagbetrieben, die sich auf den Stückgut- und Massengutumschlag ausgerichtet haben, sowie die Anwesenheit von Industrieunternehmen – zumal der Nahrungsmittelproduktion – mit einem direkten Wasseranschluss. Im ersten Halbjahr fielen in den citynahen Hafenteilen gut 2,5 Millionen Tonnen an, ein Zuwachs um 11, 7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zu den mit Abstand wichtigsten Gütern, die per Binnenschiff befördert werden, gehören Steine und Erden, Fahrzeuge, Nahrungs- und Futtermittel sowie verschiedene Halb- und Fertigwaren. (eha)
Hafen Bremen: Immer mehr Güter per Binnenschiff
Der Verkehrsträger Binnenschiff entwickelt sich für die Bremischen Häfen zu einer zuverlässigen Größe im Seehafen-Hinterland-Verkehr