Stuttgart. Die IBM Beratungssparte GBS (Global Business Services) berücksichtigt innerhalb einer dreistufigen Logistikplanung zukünftig auch die CO2-Emissionen auf Transportwegen. Verbunden mit den Faktoren Zeit, Kosten und Ressourcen beantworte die "grüne" Logistikplanung die Fragen nach den Standorten der Warenlager, Transportmittel und ob sich eventuell ein Outsourcing lohnt, teilte das Unternehmen mit. Basis der "grünen" Logistikplanung sei das von IBM entwickelte Optimierungstool WSP (Warehouse Site Planner), das ein dreistufiges Netzwerk, bei dem alle Attribute und Kosten direkt über die grafische Oberfläche abgelesen werden können, zusätzlich in Echtzeit simuliert und visualisiert, hieß es weiter. Dies sei möglich, weil WSP alle Netzwerkverbindungen auf Basis einer digitalen Straßenkarte erstelle und diese somit nicht manuell angelegt werden müssten. Das System beinhaltet zwölf verschiedene Straßentypen mit regional vorgebbaren Durchschnittsgeschwindigkeiten und berechnet damit abhängig vom Fahrzeug die reale Entfernung und mittlere Fahrzeit. Kosten für Transport, Lagerhaltung und Warenbestand werden auf Basis der echten Kosten abgebildet. Nach Angaben von Martin Wilk, Logistikberater bei IBM GBS könne sich die Reduzierung der CO2-Emissionen je nach Kundenprojekt im Bereich von fünf bis 40 Prozent liegen. (stb)
Grüne Logistikplanung soll CO2-Emissionen senken
Die Beratungssparte von IBM will außer Kosten, Zeit und Ressourcen nun auch die Analyse von CO2-Emissionen in die Logistikplanung integrieren.