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10.03.2015Transport + Logistik | Inland

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premiumGroschek: Straßenbau nicht gegen Bildungsinvestition ausspielen

Der NRW-Verkehrsminister warnt im ARD-Morgenmagazin davor, die Verkehrsinfrastruktur gegenüber der Bildungspolitik zu vernachlässigen.
Michael Groschek

„Die Brücken sind viel zu lange zu gering beachtet worden“, kritisierte Groschek

Foto: Büro Groschek

Duisburg. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) warnt davor, beim Bemühen um den Bildungsstandort Deutschland die Investitionen in Straßen und Brücken zu vernachlässigen. „Auf der Bröckelbrücke und auf der Schlaglochpiste kann man keine Bildungsrepublik Deutschland errichten“, sagte er am Dienstag im ARD-Morgenmagazin. „Wir müssen begreifen, dass nicht Bildung statt Beton, sondern nur Bildung und Beton Infrastruktur ertüchtigen kann.“

Die Behörden sperren nach der Leverkusener Rheinbrücke auf der A1 am Dienstag teilweise auch die marode Duisburger Flussquerung der A40 für Lastwagen. „Die Brücken sind viel zu lange zu gering beachtet worden“, kritisierte Groschek. „Da wurde verharmlost und unter den Teppich gekehrt.“

Vor allem beim Aufbau Ost sei Geld in Deutschland zu einseitig investiert worden. „Wir haben den Aufbau Ost zu sehr als Problem Ost begriffen, und nicht begriffen, dass wir auch die Infrastruktur im Westen ertüchtigen müssen.“ Die Rhein-Brücken in NRW seien dem zusätzlich entstandenen Ost-West-Verkehr nicht gewachsen gewesen. „Die Brücken gehen sprichwörtlich in die Knie“, sagte der Minister.  (dpa)

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