Fraport verzeichnet seit Jahresanfang einen deutlichen Anstieg der Luftfrachtraten. Im Februar betrug die Steigerung rund 30 Prozent
Luft- & Seefracht
Fraport schlägt im Februar deutlich mehr Fracht um
Frankfurt/Main. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt ist im Februar deutlich mehr Fracht umgeschlagen worden. Nach am Mittwoch vorgelegten Zahlen der Betreibergesellschaft Fraport stieg das Aufkommen gegenüber dem Vorjahresmonat um 30,1 Prozent auf knapp 163.500 Tonnen. Luftfracht gilt allgemein als Frühindikator für die Entwicklung der Wirtschaft. Zusammen mit dem Januar betrug die Steigerungsrate nun 31,1 Prozent im Vergleich zu den ersten beiden Monaten 2009, die deutlich unter dem Einbruch in Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise standen.
Die Zahl der Passagiere ging hingegen im Februar im Jahresvergleich um 1,0 Prozent auf 3,3 Millionen zurück. Gründe dafür waren Flugausfälle während des Sturmtiefs Xynthia und der eintägige Pilotenstreik bei der Lufthansa mit seinen Nachwirkungen. "Ohne diese Effekte wäre ein Passagierwachstum von vier bis fünf Prozent zu erwarten gewesen", erklärte Fraport-Chef Stefan Schulte in einer Mitteilung. Aus den gleichen Gründen ging die Zahl der Flugbewegungen um 3,0 Prozent auf 33.348 Starts und Landungen zurück.
Im Konzern konnte Fraport die Passagierzahlen um 3,0 Prozent auf 4,6 Millionen steigern. Fracht und Luftpost legten zusammen um 28,6 Prozent auf rund 182.200 Tonnen zu. Die Flugbewegungen stiegen um 0,7 Prozent auf 49.812. Neben dem Schwergewicht Frankfurt betreibt Fraport auf eigene Rechnung noch Flughäfen im türkischen Antalya, im peruanischen Lima und in den Schwarzmeerstädten Burgas und Varna. (dpa)






