Paris. Den vierten Tag in Folge sind in Frankreich wegen eines Fluglotsenstreiks zahlreiche Flüge ausgefallen. Die größte französische Fluggesellschaft Air France musste am Freitag am Flughafen Paris-Orly die Hälfte aller Kurz- und Mittelstreckenverbindungen streichen. Am zweiten großen Pariser Airport, Charles de Gaulle, war jeder fünfte Flug innerhalb Europas betroffen. Die Langstreckenverbindungen sollten wie geplant bedient werden. Mit dem Streik, der am Freitagabend enden sollte, wollten die Fluglotsen gegen geplante Umstrukturierungen protestieren. Sie befürchten, dass die europäische Umorganisation der Luftraumüberwachung schlechtere Arbeitsbedingungen und Stellenstreichungen zur Folge haben wird. Noch bis zum 1. März haben zudem vier kleinere Pilotengewerkschaften bei Air France zum Streik aufgerufen. Die Fluggesellschaft rechnete jedoch nicht mit noch stärkeren Behinderungen des Flugverkehrs. (dpa)
Französische Fluglotsen weiter im Arbeitskampf
Fluglotsen in Frankkreich protestieren den vierten Tag in Folge mit einem Streik gegen geplante Umstrukturierungen / Zahlreiche Flüge fallen aus