München. Das Cargogeschäft am Flughafen München ist im ersten Halbjahr 2009 besonders stark von der Wirtschaftskrise getroffen worden. Mit knapp 109.000 Tonnen wurden 18 Prozent weniger geflogene Luftfracht und Luftpost als im Vorjahr befördert, erklärte Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung, am Dienstag in München. „Das Luftverkehrsgeschehen hängt unmittelbar von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab“, sagte Kerkloh und stellte bereits für 2010 „moderate Verkehrszunahmen“ in Aussicht. Folglich blieben die Pläne für den Bau einer dritten Start- und Landebahn unverändert. Der Flughafenchef betonte erneut die Notwendigkeit dieses Ausbaus. Schon heute gebe es in Stoßzeiten genug wartende Flugzeuge. (ag)
Flughafen München mit 18 Prozent Frachtrückgang
Bayerischer Airport bekommt im ersten Halbjahr die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren